Buchempfehlung
Wahre Hilfe in turbulenter Zeit
In der Schweiz wurde vor kurzem das Buch »Wahre Hilfe in turbulenter Zeit« von Erich Wendland neu aufgelegt.
Erich Wendland (1902–1994) war nach seinem Studium der evangelischen Theologie zunächst lutherischer Pfarrer. Ab 1934 stand er als Glied der „Bekennenden Kirche“ im Kampf gegen eine Mißdeutung der Bibel im Sinne der Weltanschauung „Deutscher Christen“. Die Folge war eine „politische Schutzhaft“ (Dezember 1939 – Februar 1940), die ihn zum Schweigen bringen sollte. Wenige Wochen nach Entlassung aus der Haft besuchte ihn ein Vater aus seiner Gemeinde, um seine Tochter zum Konfirmandenunterricht anzumelden mit dem Hinweis, das Kind sei im geistigen Gedankengut des Werkes „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ aufgewachsen, die 1938 von Hitler verboten worden war.
Damit begann für Pfarrer Wendland ein anderer, nunmehr geistiger Kampf. Denn er las dieses Werk zunächst in der Absicht, die Irrtümer und Irrwege der „Gralsbotschaft“ von der Bibel aus nachzuweisen. Als ihm das nicht gelang, sondern er sich mehr und mehr von der Wahrheit dieser neuen Deutung der Bibel überzeugte, verkündete er von der Kanzel aus die Christusbotschaft im Lichte dieser Wahrheit, was ihn bald sein Amt in der Kirche kostete: seine Uk-Stellung (Unabkömmlichkeit als Pfarrer) wurde aufgehoben, und er wurde im September 1943 als Soldat in den Krieg geschickt. Nach Rückkehr aus dem Krieg wurde er als Pfarrer zunächst beurlaubt. Als er es ablehnte, sich für drei Jahre in den „Wartestand“ versetzen zu lassen, wurde das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Zu seiner Verteidigung übergab er der Spruchkammer der evangelischen Kirche 12 Aufsätze, in denen er die Kernfragen der reformatorischen Theologie aus der Sicht des Werkes „Im Lichte der Wahrheit“ darstellte (als Manuskript vervielfältigt unter dem Titel „Die Bibel und ihre Deutung IM LICHTE DER WAHRHEIT“).
Nach Entlassung aus den Diensten der Kirche (Oktober 1946) studierte Erich Wendland an der Universität Bonn die Fächer Deutsch, Geschichte, Erdkunde und war dann noch bis 1967 als Realschullehrer tätig, schrieb Aufsätze, hielt öffentliche Vorträge, stand Rede und Antwort in Seminaren einer Universität, sooft er darum gebeten wurde.
Als er nach seiner Pensionierung ersucht wurde, doch seine 12 Aufsätze neu herauszugeben, entstand sein reifes Lebenswerk, das er unter dem Titel „Wahre Hilfe in turbulenter Zeit“ 1987 veröffentlichte, um dem Leser seine erfüllte Suche nach der Wahrheit zu vermitteln.
Es bietet eine Fülle von Erkenntnissen über die großen Seins- und Glaubensfragen und spricht viele andere Themen an, die auf die nahe Zeit eines kosmischen Gewitters hinweisen. Die Menschheit steht am Scheideweg.
Es ist sehr zu begrüßen, daß dieses Buch nun in 2. Auflage in der Schweiz neu verlegt wurde.
Platinum-Verlag, CH-6055 Alpnach Dorf, 2009
ISBN 978-3-905914-00-9
Erich Wendland (1902–1994) war nach seinem Studium der evangelischen Theologie zunächst lutherischer Pfarrer. Ab 1934 stand er als Glied der „Bekennenden Kirche“ im Kampf gegen eine Mißdeutung der Bibel im Sinne der Weltanschauung „Deutscher Christen“. Die Folge war eine „politische Schutzhaft“ (Dezember 1939 – Februar 1940), die ihn zum Schweigen bringen sollte. Wenige Wochen nach Entlassung aus der Haft besuchte ihn ein Vater aus seiner Gemeinde, um seine Tochter zum Konfirmandenunterricht anzumelden mit dem Hinweis, das Kind sei im geistigen Gedankengut des Werkes „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ aufgewachsen, die 1938 von Hitler verboten worden war.
Damit begann für Pfarrer Wendland ein anderer, nunmehr geistiger Kampf. Denn er las dieses Werk zunächst in der Absicht, die Irrtümer und Irrwege der „Gralsbotschaft“ von der Bibel aus nachzuweisen. Als ihm das nicht gelang, sondern er sich mehr und mehr von der Wahrheit dieser neuen Deutung der Bibel überzeugte, verkündete er von der Kanzel aus die Christusbotschaft im Lichte dieser Wahrheit, was ihn bald sein Amt in der Kirche kostete: seine Uk-Stellung (Unabkömmlichkeit als Pfarrer) wurde aufgehoben, und er wurde im September 1943 als Soldat in den Krieg geschickt. Nach Rückkehr aus dem Krieg wurde er als Pfarrer zunächst beurlaubt. Als er es ablehnte, sich für drei Jahre in den „Wartestand“ versetzen zu lassen, wurde das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Zu seiner Verteidigung übergab er der Spruchkammer der evangelischen Kirche 12 Aufsätze, in denen er die Kernfragen der reformatorischen Theologie aus der Sicht des Werkes „Im Lichte der Wahrheit“ darstellte (als Manuskript vervielfältigt unter dem Titel „Die Bibel und ihre Deutung IM LICHTE DER WAHRHEIT“).
Nach Entlassung aus den Diensten der Kirche (Oktober 1946) studierte Erich Wendland an der Universität Bonn die Fächer Deutsch, Geschichte, Erdkunde und war dann noch bis 1967 als Realschullehrer tätig, schrieb Aufsätze, hielt öffentliche Vorträge, stand Rede und Antwort in Seminaren einer Universität, sooft er darum gebeten wurde.
Als er nach seiner Pensionierung ersucht wurde, doch seine 12 Aufsätze neu herauszugeben, entstand sein reifes Lebenswerk, das er unter dem Titel „Wahre Hilfe in turbulenter Zeit“ 1987 veröffentlichte, um dem Leser seine erfüllte Suche nach der Wahrheit zu vermitteln.
Es bietet eine Fülle von Erkenntnissen über die großen Seins- und Glaubensfragen und spricht viele andere Themen an, die auf die nahe Zeit eines kosmischen Gewitters hinweisen. Die Menschheit steht am Scheideweg.
Es ist sehr zu begrüßen, daß dieses Buch nun in 2. Auflage in der Schweiz neu verlegt wurde.
Platinum-Verlag, CH-6055 Alpnach Dorf, 2009
ISBN 978-3-905914-00-9
Autor: Karin Margarete Hill
