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13. Oktober 2007

Der Untergang der Templer

Vor etwa 700 Jahren, am 13. Oktober 1307, begann eine von der Obrigkeit inszenierte Verfolgung, die in der Geschichte ziemlich einmalig ist: Philipp IV. (der Schöne), König von Frankreich und der ihm verpflichtete Papst Klemens V. hatten sich verschworen, den Templer-Orden auszurotten.


Philip IV (der Schöne)
Beide Institutionen – Kirche und Staat –waren ein Jahrhundert zuvor schon mit größter Grausamkeit gegen die Albigenser in Südfrankreich vorgegangen, weil diese sich von einer korrupten Kirche abwendeten (vgl. GralsWelt 45 „Der Albigenser-Kreuzzug). Doch nun ging es gegen einen der Kirche verpflichteten christlichen Ritterorden, dem die schrecklichste Untat vorgeworfen wurde, die das Mittelalter kannte: Ketzerei.

Der Templer-Orden

Der 1120 gegründete Ritterorden hatte sich dem Kampf für das „Heilige Land“ verschrieben. Er entwickelte sich schnell. Reiche Adelige traten in dem Orden ein und brachten ihr Vermögen mit, das geschickte Verwalter zu mehren wußten. Die Tempelritter, mit dem berühmten achtspitzigen Kreuz auf den weißen Mänteln, erwiesen sich als disziplinierte Kämpfer von fast tollkühnem Mut, aber auch großer Überheblichkeit. In Europa schufen die Templer ein einflußreiches Wirtschafts- und Finanzimperium, mit Tausenden von befestigten Niederlassungen und einer eigenen Flotte. Ihr Reichtum erweckte Neid. Der französische König war bei den Templern hoch verschuldet und schmiedete Pläne zu deren Vernichtung.

Der Untergang

In einer gut geplanten Überraschungsaktion ließ der König von Frankreich am 13. Oktober 1307 die Tempelritter in ganz Frankreich verhaften. Diese leisteten keinen Wiederstand, ließen sich in den Kerker werfen, und hofften auf die Hilfe des Papstes. Die Inquisition beschuldigte sie verschiedenster Ketzereien. Nach siebenjähriger Haft wurden in Frankreich alle Templer hingerichtet, die die ihnen zur Last gelegten Verbrechen leugneten.

Die Templer-Esoterik

So gut der vernichtende Schlag gegen die Tempelritter auch geplant war, für den König war er ein Fehlschlag: Die Liegenschaften der Templer wurden von anderen Orden übernommen, und der berühmte Tempel-Schatz, den Philipp einige Jahre zuvor noch selbst gesehen haben soll, war verschwunden. Bis heute weiß niemand wie und wohin. In Ländern wie Portugal, Spanien oder Schottland wurden die Templer kaum verfolgt und konnten ihren Orden unter anderen Namen weiterführen. Die Fortführung ihrer Traditionen und die Bewahrung ihres esoterischen Wissens nehmen Geheimgesellschaften, wie die Freimauer, für sich in Anspruch. Bis heute ranken sich um die Templer, ihren Reichtum und ihre Geheimnisse (z.B. in Schiffbau und Navigation) unzählige Spekulationen.



Philip IV (der Schöne)
Beide Institutionen – Kirche und Staat –waren ein Jahrhundert zuvor schon mit größter Grausamkeit gegen die Albigenser in Südfrankreich vorgegangen, weil diese sich von einer korrupten Kirche abwendeten (vgl. GralsWelt 45 „Der Albigenser-Kreuzzug). Doch nun ging es gegen einen der Kirche verpflichteten christlichen Ritterorden, dem die schrecklichste Untat vorgeworfen wurde, die das Mittelalter kannte: Ketzerei.

Der Templer-Orden

Der 1120 gegründete Ritterorden hatte sich dem Kampf für das „Heilige Land“ verschrieben. Er entwickelte sich schnell. Reiche Adelige traten in dem Orden ein und brachten ihr Vermögen mit, das geschickte Verwalter zu mehren wußten. Die Tempelritter, mit dem berühmten achtspitzigen Kreuz auf den weißen Mänteln, erwiesen sich als disziplinierte Kämpfer von fast tollkühnem Mut, aber auch großer Überheblichkeit. In Europa schufen die Templer ein einflußreiches Wirtschafts- und Finanzimperium, mit Tausenden von befestigten Niederlassungen und einer eigenen Flotte. Ihr Reichtum erweckte Neid. Der französische König war bei den Templern hoch verschuldet und schmiedete Pläne zu deren Vernichtung.

Der Untergang

In einer gut geplanten Überraschungsaktion ließ der König von Frankreich am 13. Oktober 1307 die Tempelritter in ganz Frankreich verhaften. Diese leisteten keinen Wiederstand, ließen sich in den Kerker werfen, und hofften auf die Hilfe des Papstes. Die Inquisition beschuldigte sie verschiedenster Ketzereien. Nach siebenjähriger Haft wurden in Frankreich alle Templer hingerichtet, die die ihnen zur Last gelegten Verbrechen leugneten.

Die Templer-Esoterik

So gut der vernichtende Schlag gegen die Tempelritter auch geplant war, für den König war er ein Fehlschlag: Die Liegenschaften der Templer wurden von anderen Orden übernommen, und der berühmte Tempel-Schatz, den Philipp einige Jahre zuvor noch selbst gesehen haben soll, war verschwunden. Bis heute weiß niemand wie und wohin. In Ländern wie Portugal, Spanien oder Schottland wurden die Templer kaum verfolgt und konnten ihren Orden unter anderen Namen weiterführen. Die Fortführung ihrer Traditionen und die Bewahrung ihres esoterischen Wissens nehmen Geheimgesellschaften, wie die Freimauer, für sich in Anspruch. Bis heute ranken sich um die Templer, ihren Reichtum und ihre Geheimnisse (z.B. in Schiffbau und Navigation) unzählige Spekulationen.



Autor: Siegfried Hagl
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  • Geschichte
  • Templer
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