Die Lehre Jesu
Christus und der Reichtum
Trat Jesus wirklich gegen Geld und Besitz auf, wie bis heute oft behauptet wird? In einem Vortrag mit dem Titel „Christus sprach …!“ befaßte sich Abd-ru-shin in seinem Werk »Im Lichte der Wahrheit« mit dieser Frage. Lesen Sie in der Folge einen Auszug aus diesem Vortrag.
Zu Christus kamen viele Menschen, die ihn fragten, um diesen oder jenen Rat ihn baten, denen er den Rat dann auch gern gab in seiner großen Liebe, welche nie versagte, weil er lebende Liebe war und heute auch noch ist!
Er gab also dem Fragenden und Bittenden Bescheid, wie dieser es benötigte. Nehmen wir einmal ein Beispiel.
Jenen reichen Jüngling, der begierig war zu wissen, welcher Weg ihn nach dem Himmelreiche führen könne! Der Gottessohn riet ihm, seine ganze Habe zu verteilen an die Armen und dann ihm zu folgen.
Christus zu folgen heißt aber nichts anderes, als nach seinen Worten genau zu leben.
Flugs nahmen nun die Umstehenden diese Episode, wie so viele andere, zur Kenntnis, um sie weiterzugeben nach der Art, wie sie ein jeder einzelne für sich nun menschlich aufgenommen hatte. Und das entsprach nur selten oder nie dem eigentlichen Sinn der ursprünglichen Worte Christi. Denn wenige Worte in anderer Form vermögen schon den ganzen Sinn zu ändern.
Die ersten Weitergebenden begnügten sich jedoch mit dem Erzählen, einfachen Berichten. Später wurden diese Einzelratschläge aber als Grundgesetze für die ganze Menschheit aufgestellt! Das tat jedoch die Menschheit dann, nicht Christus selbst, der Gottessohn! (…)
Wenn er nun einst dem reichen Jünglinge auch sagte, daß dieser all sein Hab und Gut verschenken soll, so war dies nötig nur für diesen; denn er hatte ja gefragt: „Was soll ich tun …?“ Und Christus gab ihm darauf Antwort; es sollte nicht in diesem Sinn der ganzen Menschheit gelten!
Dem reichen Jüngling ganz persönlich konnte der Rat nützen. Er war in sich zu schwach, um bei der Annehmlichkeit seines Reichtumes sich innerlich emporzuraffen. Deshalb war Reichtum für ihn Hemmnis zu dem Aufstieg seines Geistes! Der beste Rat, der ihm deshalb von Christus werden konnte, war natürlich der, der alles Hemmende beseitigte. In diesem Falle also den Reichtum, der den Jüngling zur Bequemlichkeit verleitete.
Aber auch nur deshalb! Nicht, daß ein Mensch nicht Reichtum haben soll!
Ein Mensch, der seine Reichtümer nicht nutzlos anhäuft, um sich selbst Vergnügen damit zu bereiten, sondern der sie richtig nützt, sie in dem rechten Sinn verwertet, umwertet zu dem Segen vieler, ist weit wertvoller und höher stehend als einer, der sie allesamt verschenkt! Er steht viel größer, fördernd in der Schöpfung!
Ein solcher Mann vermag infolge seines Reichtumes Beschäftigung zu geben Tausenden während des ganzen Erdenseins, gibt ihnen damit das Bewußtsein selbstverdienten Unterhaltes, welches stärkend, fördernd wirkt auf Geist und Körper! Nur muß als selbstverständlich dabei rechte Einstellung verbleiben in der Arbeit und der Ruhe, sowie rechter Gegenwert gegeben sein für jede Arbeitsleistung, es muß dabei ein streng gerechter Ausgleich bleiben!
Das hält Bewegung in der Schöpfung, welche unerläßlich ist zu der Gesundung und zur Harmonie. Einseitiges Verschenken aber, ohne Gegenwert zu fordern, bringt schöpfungsgesetzmäßig nur Stockung, Störungen, wie es sich in allem, auch im Erdenkörper zeigt, wo durch Bewegungsmangel Blutverdickung, Blutstockung entsteht, weil nur Bewegung das Blut freier und reiner durch die Adern strömen läßt.
Wenn Christus dem reichen Jüngling sagte, daß dieser all sein Hab und Gut verschenken soll, so war dies nötig nur für diesen …
Dieses Gesetz notwendiger Bewegung findet der Mensch überall, in tausenderlei Formen, aber im Prinzip sich immer gleichend. Es liegt in jedem Einzelfall und greift doch wechselwirkend ineinander in der ganzen Schöpfung, durch alle Ebenen, und selbst der Geist bedarf der Ausübung dieses Gesetzes ohne Unterbrechung, wenn er fortbestehen, kraftvoll bleiben, aufwärtssteigen will.
Nichts ohne dies! Bewegung überall in unbedingtem Ausgleiche des Gebens und des Nehmens.
Es war kein allgemeiner Grundsatz, den der Gottessohn aufstellte in dem Rat, den er dem reichen Jüngling gab, sondern er galt gerade nur dem Jüngling ganz allein, oder noch denen, die ihm gleichen, die auch zu schwach sind, Reichtum zu beherrschen. Wer sich vom Reichtume beherrschen läßt, der soll ihn auch nicht haben; denn ihm dient er nicht. Nur wer ihn selbst beherrscht, in dessen Hand wird er auch Nutzen bringen, und dieser soll ihn haben, da er damit sich und vielen anderen zu helfen weiß, da er damit Bewegung in der Schöpfung hält und fördert.
Das kommt in dem Verschenken nie oder nur äußerst selten! Viele Menschen bringt die Not erst zum Erwachen, zur Bewegung. Sobald ihnen von fremder Seite aber zu schnell Hilfe wird, erschlaffen sie darin, verlassen sich auf diese Hilfe und gehen geistig dabei unter, weil sie ohne Antrieb selbst nicht in Bewegung bleiben können. Ohne Ziel leben sie dann dahin und füllen ihre Zeit oft nur noch damit, alles das an anderen, nur nicht an sich zu sehen, was zu tadeln ist, sich selbst aber zu wünschen, was die anderen besitzen. Ein faul Geschlecht wird mit dem einseitigen Schenken großgezogen, untauglich für frisches, frohes Leben, und schadenbringend damit für die ganze Schöpfung!
So war es nicht gemeint mit dem Rate an den reichen Jüngling.
Auch sprach der Gottessohn niemals gegen den Reichtum selbst, sondern immer nur gegen reiche Menschen, welche sich durch Reichtum gegen alles Mitempfinden für anderer Not verhärten ließen, die ihren Geist damit dem Reichtum opferten, für nichts als nur für Reichtum Interesse hatten, sich also ganz vom Reichtume beherrschen ließen.
Daß Christus selbst den Reichtum nicht verachtete oder verwarf, zeigt er in seinen häufigen Besuchen reicher Häuser, in denen er als Gast freundschaftlich ein- und ausgegangen ist.
Er war auch selbst nicht arm, wie sonderbarerweise so oft angenommen wird. Für diese fast volkstümlich gewordene Annahme seiner Armut liegt kein Grund vor.
Christus kannte niemals Nahrungssorgen. Er wurde in Verhältnisse geboren, die man jetzt mit gutbürgerlich bezeichnet, da gerade dieser Boden allein noch der gesündeste verblieben war. Er trug weder die Überzüchtung aller Reichen und der Adelskreise noch die Verbitterung der Arbeitsklassen in sich. Es war genau gewählt. Josef, der Zimmermann, war wohlhabend zu nennen, durchaus nicht etwa arm.
Daß Christus damals in dem Stall zu Bethlehem geboren wurde, war lediglich die Folge einer Überfüllung des Ortes Bethlehem wegen der Volkszählung, weshalb auch Josef dorthin kam. Josef erhielt einfach keine Unterkunft mehr, wie es auch heute hier und da noch manchem Menschen leicht ergehen kann bei ganz besonderen Veranstaltungen. Mit Armut hatte dieses alles nichts zu tun. Im Hause Josefs wären Schlafräume nach Art der wohlhabenden Bürger gewesen.
Und Christus mußte auch nicht in der Armut leben! Dieser Begriff ist nur entstanden, weil der aus Gott Kommende keinen Sinn hatte für alles, was an Erdenreichtum über die irdischen Lebensnotwendigkeiten hinausging. Die Aufgabe, die zu erfüllen er gekommen war, galt nicht dem Irdischen, sondern dem Geistigen allein! (…)
Und so ist es mit vielen Sätzen und Berichten in der Bibel, denen Menschen ihre Anschauung zu Grunde legten bei der Wiedergabe.
Doch alle diese Schreiber wollten damals kein Gesetz daraus erstehen lassen für die ganze Menschheit, sondern nur berichten.
Es ist ihnen auch zu verzeihen, daß die damaligen Erdenmenschen und auch Christi Jünger vieles nicht verstanden, was der Gottessohn zu ihnen sprach, und was ihn oft so traurig machte. Und daß sie alles später in der Art des eigenen Mißverstehens weitergaben, geschah im besten Wollen, so, wie es in den Erinnerungen festgehalten war, die unter den schon angeführten Gründen nicht als unantastbar angesehen werden dürfen.
Unverzeihlich aber ist, daß später Menschen einfach kühn als feststehend behaupten: „Christus sprach!“ und damit die irrenden Menschenanschauungen, die Produkte mangelhaften menschlichen Erinnerungsvermögens mit Bestimmtheit ohne weiteres direkt dem Gottessohne unterlegen, nur um damit in eigennützigem Bestreben ein System zu gründen und zu halten, dessen Lücken schon von Anfang an den ganzen Bau für jedes kraftvolle Empfinden morsch und hinfällig erscheinen lassen mußten, so daß nur in der Forderung des blinden Glaubens Möglichkeit bestand, daß die zahllosen Löcher in dem Aufbaue nicht gleich gesehen werden konnten!
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Die Gralsbotschaft "Im Lichte der Wahrheit" von Abd-ru-shin wurde bisher in 15 Sprachen übersetzt und ist in etwa 80 Ländern erhältlich.
Die deutsche Originalausgabe erhalten Sie als ein- oder dreibändiges Buch, als Taschenbuch im Schuber oder als Hörbuchausgabe.
Zu Christus kamen viele Menschen, die ihn fragten, um diesen oder jenen Rat ihn baten, denen er den Rat dann auch gern gab in seiner großen Liebe, welche nie versagte, weil er lebende Liebe war und heute auch noch ist!
Er gab also dem Fragenden und Bittenden Bescheid, wie dieser es benötigte. Nehmen wir einmal ein Beispiel.
Jenen reichen Jüngling, der begierig war zu wissen, welcher Weg ihn nach dem Himmelreiche führen könne! Der Gottessohn riet ihm, seine ganze Habe zu verteilen an die Armen und dann ihm zu folgen.
Christus zu folgen heißt aber nichts anderes, als nach seinen Worten genau zu leben.
Flugs nahmen nun die Umstehenden diese Episode, wie so viele andere, zur Kenntnis, um sie weiterzugeben nach der Art, wie sie ein jeder einzelne für sich nun menschlich aufgenommen hatte. Und das entsprach nur selten oder nie dem eigentlichen Sinn der ursprünglichen Worte Christi. Denn wenige Worte in anderer Form vermögen schon den ganzen Sinn zu ändern.
Die ersten Weitergebenden begnügten sich jedoch mit dem Erzählen, einfachen Berichten. Später wurden diese Einzelratschläge aber als Grundgesetze für die ganze Menschheit aufgestellt! Das tat jedoch die Menschheit dann, nicht Christus selbst, der Gottessohn! (…)
Wenn er nun einst dem reichen Jünglinge auch sagte, daß dieser all sein Hab und Gut verschenken soll, so war dies nötig nur für diesen; denn er hatte ja gefragt: „Was soll ich tun …?“ Und Christus gab ihm darauf Antwort; es sollte nicht in diesem Sinn der ganzen Menschheit gelten!
Dem reichen Jüngling ganz persönlich konnte der Rat nützen. Er war in sich zu schwach, um bei der Annehmlichkeit seines Reichtumes sich innerlich emporzuraffen. Deshalb war Reichtum für ihn Hemmnis zu dem Aufstieg seines Geistes! Der beste Rat, der ihm deshalb von Christus werden konnte, war natürlich der, der alles Hemmende beseitigte. In diesem Falle also den Reichtum, der den Jüngling zur Bequemlichkeit verleitete.
Aber auch nur deshalb! Nicht, daß ein Mensch nicht Reichtum haben soll!
Ein Mensch, der seine Reichtümer nicht nutzlos anhäuft, um sich selbst Vergnügen damit zu bereiten, sondern der sie richtig nützt, sie in dem rechten Sinn verwertet, umwertet zu dem Segen vieler, ist weit wertvoller und höher stehend als einer, der sie allesamt verschenkt! Er steht viel größer, fördernd in der Schöpfung!
Ein solcher Mann vermag infolge seines Reichtumes Beschäftigung zu geben Tausenden während des ganzen Erdenseins, gibt ihnen damit das Bewußtsein selbstverdienten Unterhaltes, welches stärkend, fördernd wirkt auf Geist und Körper! Nur muß als selbstverständlich dabei rechte Einstellung verbleiben in der Arbeit und der Ruhe, sowie rechter Gegenwert gegeben sein für jede Arbeitsleistung, es muß dabei ein streng gerechter Ausgleich bleiben!
Das hält Bewegung in der Schöpfung, welche unerläßlich ist zu der Gesundung und zur Harmonie. Einseitiges Verschenken aber, ohne Gegenwert zu fordern, bringt schöpfungsgesetzmäßig nur Stockung, Störungen, wie es sich in allem, auch im Erdenkörper zeigt, wo durch Bewegungsmangel Blutverdickung, Blutstockung entsteht, weil nur Bewegung das Blut freier und reiner durch die Adern strömen läßt.
Wenn Christus dem reichen Jüngling sagte, daß dieser all sein Hab und Gut verschenken soll, so war dies nötig nur für diesen …
Dieses Gesetz notwendiger Bewegung findet der Mensch überall, in tausenderlei Formen, aber im Prinzip sich immer gleichend. Es liegt in jedem Einzelfall und greift doch wechselwirkend ineinander in der ganzen Schöpfung, durch alle Ebenen, und selbst der Geist bedarf der Ausübung dieses Gesetzes ohne Unterbrechung, wenn er fortbestehen, kraftvoll bleiben, aufwärtssteigen will.
Nichts ohne dies! Bewegung überall in unbedingtem Ausgleiche des Gebens und des Nehmens.
Es war kein allgemeiner Grundsatz, den der Gottessohn aufstellte in dem Rat, den er dem reichen Jüngling gab, sondern er galt gerade nur dem Jüngling ganz allein, oder noch denen, die ihm gleichen, die auch zu schwach sind, Reichtum zu beherrschen. Wer sich vom Reichtume beherrschen läßt, der soll ihn auch nicht haben; denn ihm dient er nicht. Nur wer ihn selbst beherrscht, in dessen Hand wird er auch Nutzen bringen, und dieser soll ihn haben, da er damit sich und vielen anderen zu helfen weiß, da er damit Bewegung in der Schöpfung hält und fördert.
Das kommt in dem Verschenken nie oder nur äußerst selten! Viele Menschen bringt die Not erst zum Erwachen, zur Bewegung. Sobald ihnen von fremder Seite aber zu schnell Hilfe wird, erschlaffen sie darin, verlassen sich auf diese Hilfe und gehen geistig dabei unter, weil sie ohne Antrieb selbst nicht in Bewegung bleiben können. Ohne Ziel leben sie dann dahin und füllen ihre Zeit oft nur noch damit, alles das an anderen, nur nicht an sich zu sehen, was zu tadeln ist, sich selbst aber zu wünschen, was die anderen besitzen. Ein faul Geschlecht wird mit dem einseitigen Schenken großgezogen, untauglich für frisches, frohes Leben, und schadenbringend damit für die ganze Schöpfung!
So war es nicht gemeint mit dem Rate an den reichen Jüngling.
Auch sprach der Gottessohn niemals gegen den Reichtum selbst, sondern immer nur gegen reiche Menschen, welche sich durch Reichtum gegen alles Mitempfinden für anderer Not verhärten ließen, die ihren Geist damit dem Reichtum opferten, für nichts als nur für Reichtum Interesse hatten, sich also ganz vom Reichtume beherrschen ließen.
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Er war auch selbst nicht arm, wie sonderbarerweise so oft angenommen wird. Für diese fast volkstümlich gewordene Annahme seiner Armut liegt kein Grund vor.
Christus kannte niemals Nahrungssorgen. Er wurde in Verhältnisse geboren, die man jetzt mit gutbürgerlich bezeichnet, da gerade dieser Boden allein noch der gesündeste verblieben war. Er trug weder die Überzüchtung aller Reichen und der Adelskreise noch die Verbitterung der Arbeitsklassen in sich. Es war genau gewählt. Josef, der Zimmermann, war wohlhabend zu nennen, durchaus nicht etwa arm.
Daß Christus damals in dem Stall zu Bethlehem geboren wurde, war lediglich die Folge einer Überfüllung des Ortes Bethlehem wegen der Volkszählung, weshalb auch Josef dorthin kam. Josef erhielt einfach keine Unterkunft mehr, wie es auch heute hier und da noch manchem Menschen leicht ergehen kann bei ganz besonderen Veranstaltungen. Mit Armut hatte dieses alles nichts zu tun. Im Hause Josefs wären Schlafräume nach Art der wohlhabenden Bürger gewesen.
Und Christus mußte auch nicht in der Armut leben! Dieser Begriff ist nur entstanden, weil der aus Gott Kommende keinen Sinn hatte für alles, was an Erdenreichtum über die irdischen Lebensnotwendigkeiten hinausging. Die Aufgabe, die zu erfüllen er gekommen war, galt nicht dem Irdischen, sondern dem Geistigen allein! (…)
Und so ist es mit vielen Sätzen und Berichten in der Bibel, denen Menschen ihre Anschauung zu Grunde legten bei der Wiedergabe.
Doch alle diese Schreiber wollten damals kein Gesetz daraus erstehen lassen für die ganze Menschheit, sondern nur berichten.
Es ist ihnen auch zu verzeihen, daß die damaligen Erdenmenschen und auch Christi Jünger vieles nicht verstanden, was der Gottessohn zu ihnen sprach, und was ihn oft so traurig machte. Und daß sie alles später in der Art des eigenen Mißverstehens weitergaben, geschah im besten Wollen, so, wie es in den Erinnerungen festgehalten war, die unter den schon angeführten Gründen nicht als unantastbar angesehen werden dürfen.
Unverzeihlich aber ist, daß später Menschen einfach kühn als feststehend behaupten: „Christus sprach!“ und damit die irrenden Menschenanschauungen, die Produkte mangelhaften menschlichen Erinnerungsvermögens mit Bestimmtheit ohne weiteres direkt dem Gottessohne unterlegen, nur um damit in eigennützigem Bestreben ein System zu gründen und zu halten, dessen Lücken schon von Anfang an den ganzen Bau für jedes kraftvolle Empfinden morsch und hinfällig erscheinen lassen mußten, so daß nur in der Forderung des blinden Glaubens Möglichkeit bestand, daß die zahllosen Löcher in dem Aufbaue nicht gleich gesehen werden konnten!
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Autor: Abd-ru-shin
