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Startseite›Themenbereiche›Lebenshilfe›Ein Gedanke zum Glück
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Lebensfreude

Ein Gedanke zum Glück

Da man seines Glückes so wenig gewiß ist, daß man es für dauerhaft halten würde, wird es eher als ein Gut verstanden, das man erhofft und ersehnt: ein Gewinn in einer Lotterie etwa, eine unvermutete Beförderung, unerwartete Hilfe in aussichtsloser Situation.

Das Unvorhergesehene und eigentlich Unverdiente ist es, das uns staunen läßt oder uns – wenn es den lieben Nächsten trifft – vielleicht sogar neidisch macht. Aber was wäre, wenn uns nun „solch ein Glück“ träfe: Könnten wir denn mit der ungewohnten Situation umgehen? Würden wir hart und unbarmherzig werden oder nachgiebig und demzufolge in Kürze wieder arm?

Nun kann aber Glück auch anderes bedeuten, gar nichts Spektakuläres, sondern eher etwas, das sich in der Stille vollzieht: zum Beispiel keine Sorgen haben zu müssen, gesund sowie materiell gesichert zu sein, einen lieben Partner, wohlgeratene Kinder zu haben …

Glück kann man nicht kaufen, man kann es nicht einmal suchen. Und je mehr man dem Glück nachjagt, desto mehr läuft es einem auch schon davon (Viktor Frankl). Nein, Glück bekommt man – vielleicht – geschenkt, gerade wenn man es nicht erwartet! Wenn man sich selbst vergißt und ganz und gar einer sinnvollen, erfüllenden Tätigkeit zuwendet. Also gerade das tut, was der Glück-Suchende nicht unternimmt.

Und wie viele Leute haben in den Augen anderer Glück und sind dabei zutiefst unglücklich! Sie sehen immer nur nach denen, die ihrer Meinung nach noch besser dran sind, und merken nicht, wie viel sie in ihrer Situation tun könnten, um zum Beispiel anderen zu helfen, Not zu lindern.

Sie müßten nur den Blick von sich selber abwenden, dann sähen sie die anderen. Dann müßten sie sich auch nicht mehr fragen, ob sie glücklich sind; vielleicht würden sie sich fragen, wie sie andere glücklich machen können.


Das Unvorhergesehene und eigentlich Unverdiente ist es, das uns staunen läßt oder uns – wenn es den lieben Nächsten trifft – vielleicht sogar neidisch macht. Aber was wäre, wenn uns nun „solch ein Glück“ träfe: Könnten wir denn mit der ungewohnten Situation umgehen? Würden wir hart und unbarmherzig werden oder nachgiebig und demzufolge in Kürze wieder arm?

Nun kann aber Glück auch anderes bedeuten, gar nichts Spektakuläres, sondern eher etwas, das sich in der Stille vollzieht: zum Beispiel keine Sorgen haben zu müssen, gesund sowie materiell gesichert zu sein, einen lieben Partner, wohlgeratene Kinder zu haben …

Glück kann man nicht kaufen, man kann es nicht einmal suchen. Und je mehr man dem Glück nachjagt, desto mehr läuft es einem auch schon davon (Viktor Frankl). Nein, Glück bekommt man – vielleicht – geschenkt, gerade wenn man es nicht erwartet! Wenn man sich selbst vergißt und ganz und gar einer sinnvollen, erfüllenden Tätigkeit zuwendet. Also gerade das tut, was der Glück-Suchende nicht unternimmt.

Und wie viele Leute haben in den Augen anderer Glück und sind dabei zutiefst unglücklich! Sie sehen immer nur nach denen, die ihrer Meinung nach noch besser dran sind, und merken nicht, wie viel sie in ihrer Situation tun könnten, um zum Beispiel anderen zu helfen, Not zu lindern.

Sie müßten nur den Blick von sich selber abwenden, dann sähen sie die anderen. Dann müßten sie sich auch nicht mehr fragen, ob sie glücklich sind; vielleicht würden sie sich fragen, wie sie andere glücklich machen können.



Autor: Emil Knies

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