• Aktuell
    • Themenbereiche
      • Lebenshilfe
      • Weltbild
      • Kultur
      • Religion
      • Erzählungen
    • Bildstrecken
    • Autoren
  • Bücher
    • Gralsbotschaft
    • Sachbücher
    • Taschenbücher
    • eBooks
  • GralsWelt
    • GralsWelt aktuell
      • Interviews
      • Zeitzeichen
      • Frage der Woche
      • Die ersten Vorträge der Gralsbotschaft
      • Die Gleichnisse Jesu
      • Erlebnis Kunst
        • Filmkunst
        • Musik
        • Musiktheater
      • Städte, Länder, Kontinente
      • Die dunkle Seite der Aufklärung
      • Zwölf goldene Regeln für eine gelungene Erziehung
      • Bewegung
    • GralsWelt Archiv
    • Themenheft Archiv
    • GralsWelt Serien
    • Leserservice
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
    • Kontakt
    • Newsletter
    • Sitemap
    • RSS Feed
    • Impressum
  • International
Startseite›Themenbereiche›Lebenshilfe›Abschiednehmen
  • » Newsletter
  • » Impressum
  • » Kontakt
  • A
  • A
  • A

Trauerbewältigung

Abschiednehmen

Die Notwendigkeit des Abschiednehmens gehört untrennbar zu unserem Leben, das uns – mit dem Ziel der Entwicklung unseres geistigen Bewußtseins – in immer neue Situationen stellt, uns zu innerer Bewegung zwingt. Vom Kindesalter bis zum Greisenalter erlebt jeder Mensch vielfältige Veränderungen, die seine Persönlichkeit zur Entfaltung anregen. Und immer wieder geht es für uns darum, Altvertrautes zu lassen und neue Ufer anzusteuern auf unserer großen Fahrt durch die „Meere“ der Schöpfung. Hier finden Sie einige Gedanken über die vielen Abschiede, die wir schon im Erdenleben nehmen müssen.

Im Leben des Menschen gibt es vier größere Abschnitte, von denen er Abschied nehmen muß, bevor er fest im nächsten Lebensabschnitt stehen kann. Die Grenzen sind dabei aber nicht scharf und abrupt, sondern allmählich und gleitend:

Wenn ein Kind in die Pubertät kommt, nimmt es damit Abschied von der Kindheit. Dies ist notwendig, damit es sich weiter entwickeln kann, denn in der Jugend laufen wieder andere Entwicklungen ab. Um in das Erwachsenenalter hineinzukommen, bleibt die Jugend zurück. Danach kommt mit dem Alter langsam der Abschied von dem nach außen gerichteten, volltätigen Leben – und zuletzt folgt mit dem irdischen Tod der größte Abschied.

Wenn der Mensch aus dieser natürlichen Entwicklung geistigen Nutzen ziehen will, muß jeder Lebensabschnitt richtig gelebt und auch erlebt sein, doch zu gegebener Zeit zugunsten des nächsten abgeschlossen werden.

Abschied ist oft mit Wehmut und Schmerz verbunden, manchmal sind auch Angst, Zweifel, Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit Begleiter. Es fällt dem einen oder anderen schwer, das Vertraute loszulassen, er hängt daran fest.

Vorbereitung für den Abschied

Für jeden Abschied sollten Vorbereitungen getroffen werden, um den Übergang ins Neue zu erleichtern. Aber welche?

Der Mensch hat die Gewohnheit, mit seinen Gedanken meistens in der Vergangenheit zu verweilen. Sehr selten ist er voll in der Gegenwart, und so wird diese nicht richtig erlebt. Aber gerade die Gegenwart ist das Wichtigste, um unbelastet alle Entwicklungsstufen erklimmen zu können.

Da jeder Lebensabschnitt langsam und fließend in den nächsten übergeht, wird das Neue nicht unbemerkt bleiben, es wird sich physisch und psychisch anbahnen. Die Gedanken, Beurteilungen, Lebenserfahrungen und -pläne ändern sich, und wer dies alles in geistiger Wachsamkeit erlebt, wer sich in Freude dem sich immer deutlicher zeigenden Neuen zuwendet, anstatt am Alten festzuhalten, trifft dabei die besten innerlichen Vorbereitungen für den Abschied.

Abschied im irdischen Leben

Kein Mensch bleibt davon verschont, in seinem Leben Abschied nehmen zu müssen, selbst wenn man den irdischen Tod vorerst außer acht läßt.

Viele menschliche Beziehungen zum Beispiel, in denen Disharmonie, Mißklänge, Unzufriedenheit und Unwohlsein auftreten, weil die betroffenen Personen sich auseinander gelebt oder einander nichts mehr zu sagen haben, verlangen oft nach einer bewußten Überwindung des Alten, Überlebten.

Wenn ein Mensch nur das sieht, was der andere falsch macht, aber für eigene Schwächen blind ist, wenn es eine Beziehung scheinbar nicht mehr zuläßt, sich miteinander auszusprechen und kein Bedürfnis mehr vorhanden ist, Probleme lösen zu wollen, wenn falsche Erwartungen und Egoismus vorherrschen, aber wahre Liebe fehlt, dann ist es für die Betroffenen an der Zeit, Abschied zu nehmen – Abschied vor allem von den eigenen schlechten Gewohnheiten.

Aber es ist sonderbar, wie gern gerade an diesen festgehalten wird. Solange jemand ein ungutes Verhalten beim anderen bemerkt, stört es ihn oft ungemein; daß er jedoch genau die gleichen Fehler und Schwächen selbst in sich trägt, bemerkt er nicht.

Gutes aber kann nur aufblühen, wenn ihm entsprechender Raum gewährt und es stetig bestärkt und genährt wird. Wenn dies zur Gewohnheit wurde, fällt das Schlechte von selbst ab; es wird als Last empfunden, die die Lebensfreude raubt, und der Abschied davon ist leicht vollziehbar.

Doch ebenso kann es nötig werden, Beziehungen zu lösen, sofern diese tatsächlich zum unüberwindbaren Hemmnis geworden sind. Doch auch wenn das Zusammenleben mit einem Mitmenschen schon lange problembeladen ist, versuchen Betroffene oft, die notwendige Trennung vor sich herzuschieben.

Angstgefühle, wie es weitergehen soll, steigen in ihnen auf, das Gefühl, nach dem schweren Schritt nicht mehr geliebt zu werden, Feindseligkeit oder Gleichgültigkeit zu erleben, macht sich breit.

Natürlich ist die Trennung von einem Menschen fast immer mit Schmerzen und Leid verbunden. Aber auch hier gilt: Je mehr ein Mensch gedanklich in der Vergangenheit lebt, desto mehr Erinnerungen – gute und schlechte – tauchen im Gedächtnis auf, halten das Alte fest und erschweren es loszulassen, die Trennung zuzulassen, den notwendigen Abschied bewußt zu vollziehen.

Darum ist es besonders wichtig, gedanklich in der Gegenwart zu leben und sich des besten und hilfreichsten Kompasses zu bedienen, den wir in uns tragen: gemeint ist die Empfindung beziehungsweise das Gewissen. Mit diesem Instrument können wir jede unserer Entscheidungen abwägen und ohne Um- oder Irrwege zur Überzeugung gelangen, welcher Schritt richtig ist im Hinblick auf den Sinn unseres Lebens, auf die geistige Entwicklung.

Abschied vom irdischen Leben

Es gibt den sogenannten „Erdentod“ eigentlich gar nicht, denn in Wirklichkeit geht es dabei um die Geburt in eine andere Welt. Der Mensch legt den irdischen Körper, der ihm als Hülle gedient hat, ab, und sein „Selbst“, der Geist, geht in eine andere Ebene – genau dem Zustand des (nach dem irdischen Abscheiden verbleibenden) Seelenkleides entsprechend.

Die Geburt in das irdische Leben wie auch die Geburt in das jenseitige Leben sind wichtige Stufen im Sein des Menschen. Deshalb sollten hier die Schritte auch gut vorbereitet werden – aber gerade ihnen wird wenig Achtung und Sorgfalt geschenkt.

Das irdische Abscheiden ist mit einem schweren Abschied verbunden, aber es muß sich nicht schmerzhaft und leidvoll gestalten, wenn der Fortgehende auf den Schritt vorbereitet ist und sich mit dem Gedanken seines Weiterlebens in der jenseitigen Welt vertraut gemacht hat. Wenn die Menschen darin wissend und überzeugt sein würden, wäre dieser Abschied für alle Beteiligten um vieles leichter.

Zuvor ist aber wohl noch ein anderer Abschied vonnöten: der von der geistigen Unfreiheit. Im trägen Festhalten am Altgewohnten, in der Nichtbefolgung der Schöpfungsgesetze, die als Bedingung für Freude, Glück und Frieden stete Bewegung fordern, sind viele Menschen zu Gefangenen in sich selbst geworden. Geistig in Unfreiheit zu leben ist aber viel schlimmer als irdischer Freiheitsentzug, weil davon das Selbst, das Unvergängliche im Menschen betroffen ist.

Aber jeder von uns kann Abschied von der geistigen Unfreiheit nehmen – vorausgesetzt, daß er es ganz ernsthaft will – Abschied von allem, was ihm ein Hindernis für die geistige Weiterentwicklung ist und ihn daran hindert, das wahre Leben kennenzulernen.


Im Leben des Menschen gibt es vier größere Abschnitte, von denen er Abschied nehmen muß, bevor er fest im nächsten Lebensabschnitt stehen kann. Die Grenzen sind dabei aber nicht scharf und abrupt, sondern allmählich und gleitend:

Wenn ein Kind in die Pubertät kommt, nimmt es damit Abschied von der Kindheit. Dies ist notwendig, damit es sich weiter entwickeln kann, denn in der Jugend laufen wieder andere Entwicklungen ab. Um in das Erwachsenenalter hineinzukommen, bleibt die Jugend zurück. Danach kommt mit dem Alter langsam der Abschied von dem nach außen gerichteten, volltätigen Leben – und zuletzt folgt mit dem irdischen Tod der größte Abschied.

Wenn der Mensch aus dieser natürlichen Entwicklung geistigen Nutzen ziehen will, muß jeder Lebensabschnitt richtig gelebt und auch erlebt sein, doch zu gegebener Zeit zugunsten des nächsten abgeschlossen werden.

Abschied ist oft mit Wehmut und Schmerz verbunden, manchmal sind auch Angst, Zweifel, Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit Begleiter. Es fällt dem einen oder anderen schwer, das Vertraute loszulassen, er hängt daran fest.

Vorbereitung für den Abschied

Für jeden Abschied sollten Vorbereitungen getroffen werden, um den Übergang ins Neue zu erleichtern. Aber welche?

Der Mensch hat die Gewohnheit, mit seinen Gedanken meistens in der Vergangenheit zu verweilen. Sehr selten ist er voll in der Gegenwart, und so wird diese nicht richtig erlebt. Aber gerade die Gegenwart ist das Wichtigste, um unbelastet alle Entwicklungsstufen erklimmen zu können.

Da jeder Lebensabschnitt langsam und fließend in den nächsten übergeht, wird das Neue nicht unbemerkt bleiben, es wird sich physisch und psychisch anbahnen. Die Gedanken, Beurteilungen, Lebenserfahrungen und -pläne ändern sich, und wer dies alles in geistiger Wachsamkeit erlebt, wer sich in Freude dem sich immer deutlicher zeigenden Neuen zuwendet, anstatt am Alten festzuhalten, trifft dabei die besten innerlichen Vorbereitungen für den Abschied.

Abschied im irdischen Leben

Kein Mensch bleibt davon verschont, in seinem Leben Abschied nehmen zu müssen, selbst wenn man den irdischen Tod vorerst außer acht läßt.

Viele menschliche Beziehungen zum Beispiel, in denen Disharmonie, Mißklänge, Unzufriedenheit und Unwohlsein auftreten, weil die betroffenen Personen sich auseinander gelebt oder einander nichts mehr zu sagen haben, verlangen oft nach einer bewußten Überwindung des Alten, Überlebten.

Wenn ein Mensch nur das sieht, was der andere falsch macht, aber für eigene Schwächen blind ist, wenn es eine Beziehung scheinbar nicht mehr zuläßt, sich miteinander auszusprechen und kein Bedürfnis mehr vorhanden ist, Probleme lösen zu wollen, wenn falsche Erwartungen und Egoismus vorherrschen, aber wahre Liebe fehlt, dann ist es für die Betroffenen an der Zeit, Abschied zu nehmen – Abschied vor allem von den eigenen schlechten Gewohnheiten.

Aber es ist sonderbar, wie gern gerade an diesen festgehalten wird. Solange jemand ein ungutes Verhalten beim anderen bemerkt, stört es ihn oft ungemein; daß er jedoch genau die gleichen Fehler und Schwächen selbst in sich trägt, bemerkt er nicht.

Gutes aber kann nur aufblühen, wenn ihm entsprechender Raum gewährt und es stetig bestärkt und genährt wird. Wenn dies zur Gewohnheit wurde, fällt das Schlechte von selbst ab; es wird als Last empfunden, die die Lebensfreude raubt, und der Abschied davon ist leicht vollziehbar.

Doch ebenso kann es nötig werden, Beziehungen zu lösen, sofern diese tatsächlich zum unüberwindbaren Hemmnis geworden sind. Doch auch wenn das Zusammenleben mit einem Mitmenschen schon lange problembeladen ist, versuchen Betroffene oft, die notwendige Trennung vor sich herzuschieben.

Angstgefühle, wie es weitergehen soll, steigen in ihnen auf, das Gefühl, nach dem schweren Schritt nicht mehr geliebt zu werden, Feindseligkeit oder Gleichgültigkeit zu erleben, macht sich breit.

Natürlich ist die Trennung von einem Menschen fast immer mit Schmerzen und Leid verbunden. Aber auch hier gilt: Je mehr ein Mensch gedanklich in der Vergangenheit lebt, desto mehr Erinnerungen – gute und schlechte – tauchen im Gedächtnis auf, halten das Alte fest und erschweren es loszulassen, die Trennung zuzulassen, den notwendigen Abschied bewußt zu vollziehen.

Darum ist es besonders wichtig, gedanklich in der Gegenwart zu leben und sich des besten und hilfreichsten Kompasses zu bedienen, den wir in uns tragen: gemeint ist die Empfindung beziehungsweise das Gewissen. Mit diesem Instrument können wir jede unserer Entscheidungen abwägen und ohne Um- oder Irrwege zur Überzeugung gelangen, welcher Schritt richtig ist im Hinblick auf den Sinn unseres Lebens, auf die geistige Entwicklung.

Abschied vom irdischen Leben

Es gibt den sogenannten „Erdentod“ eigentlich gar nicht, denn in Wirklichkeit geht es dabei um die Geburt in eine andere Welt. Der Mensch legt den irdischen Körper, der ihm als Hülle gedient hat, ab, und sein „Selbst“, der Geist, geht in eine andere Ebene – genau dem Zustand des (nach dem irdischen Abscheiden verbleibenden) Seelenkleides entsprechend.

Die Geburt in das irdische Leben wie auch die Geburt in das jenseitige Leben sind wichtige Stufen im Sein des Menschen. Deshalb sollten hier die Schritte auch gut vorbereitet werden – aber gerade ihnen wird wenig Achtung und Sorgfalt geschenkt.

Das irdische Abscheiden ist mit einem schweren Abschied verbunden, aber es muß sich nicht schmerzhaft und leidvoll gestalten, wenn der Fortgehende auf den Schritt vorbereitet ist und sich mit dem Gedanken seines Weiterlebens in der jenseitigen Welt vertraut gemacht hat. Wenn die Menschen darin wissend und überzeugt sein würden, wäre dieser Abschied für alle Beteiligten um vieles leichter.

Zuvor ist aber wohl noch ein anderer Abschied vonnöten: der von der geistigen Unfreiheit. Im trägen Festhalten am Altgewohnten, in der Nichtbefolgung der Schöpfungsgesetze, die als Bedingung für Freude, Glück und Frieden stete Bewegung fordern, sind viele Menschen zu Gefangenen in sich selbst geworden. Geistig in Unfreiheit zu leben ist aber viel schlimmer als irdischer Freiheitsentzug, weil davon das Selbst, das Unvergängliche im Menschen betroffen ist.

Aber jeder von uns kann Abschied von der geistigen Unfreiheit nehmen – vorausgesetzt, daß er es ganz ernsthaft will – Abschied von allem, was ihm ein Hindernis für die geistige Weiterentwicklung ist und ihn daran hindert, das wahre Leben kennenzulernen.



Autor: Orvokki Holzer
  • » Drucken
  • » Artikel weiterempfehlen
  • » Eintrag zu Favoriten hinzufügen






Kategorien

  • Lebenshilfe (45 weitere)

Nachschlagworte

  • Abschied
  • Entwicklung
  • Tod
  • Beziehung
  • Geburt
  • Schöpfungsgesetze

Autor

Orvokki Holzer

In sozialen Netzwerken empfehlen

Twitter Share
Delicious

  • gral.de
  • Bücher
  • GralsWelt
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
  • International
/\
© Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2012