• Aktuell
    • Themenbereiche
      • Lebenshilfe
      • Weltbild
      • Kultur
      • Religion
      • Erzählungen
    • Bildstrecken
    • Autoren
  • Bücher
    • Gralsbotschaft
    • Sachbücher
    • Taschenbücher
    • eBooks
  • GralsWelt
    • GralsWelt aktuell
      • Interviews
      • Zeitzeichen
      • Frage der Woche
      • Die ersten Vorträge der Gralsbotschaft
      • Die Gleichnisse Jesu
      • Erlebnis Kunst
        • Filmkunst
        • Musik
        • Musiktheater
      • Städte, Länder, Kontinente
      • Die dunkle Seite der Aufklärung
      • Zwölf goldene Regeln für eine gelungene Erziehung
      • Bewegung
    • GralsWelt Archiv
    • Themenheft Archiv
    • GralsWelt Serien
    • Leserservice
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
    • Kontakt
    • Newsletter
    • Sitemap
    • RSS Feed
    • Impressum
  • International
Startseite›Themenbereiche›Kultur›Eine Schöpfung in Musik
  • » Newsletter
  • » Impressum
  • » Kontakt
  • A
  • A
  • A

Joseph Haydn

Eine Schöpfung in Musik

Joseph Haydn und die Neue Welt

Schloß Esterházy in Eisenstadt: Haydns Wirkungsstätte
Schloß Esterházy in Eisenstadt: Haydns Wirkungsstätte
Als ich 2011 eine Einladung zum musikwissenschaftlichen Symposium „Haydn & Die Neue Welt“ nach Eisenstadt erhielt, um dort interessanten Vorträgen beizuwohnen, suchte ich nach langer Zeit eine fast vergessene CD hervor und hörte mir mehrmals „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn an. Wochenlang klangen nun die Melodien in meinen Ohren, und oftmals dachte ich: Mensch, Haydn, was hast du da vor 200 Jahren für ein geniales Werk komponiert, eine Musik, die noch heute so sehr an unsere Seele rührt und uns in wunderbarer Weise die Werke Gottes näherbringen will!

Joseph Haydn, weltbekannter Komponist der Wiener Klassik, Lehrer Beethovens und Freund Mozarts, der ihn scherzhaft, doch in respektvoller Weise „Papa“ nennt, wird am 31. März 1732 in Rohrau nördlich des Neusiedler Sees geboren. Er stammt aus einer ländlichen Handwerkerfamilie und kann im Gegensatz zu seinen berühmten Kollegen nicht auf einen musikalischen Künstler in seiner Ahnenreihe zurückblicken, doch spielt sein Vater abends nach der Arbeit auf der Harfe und die Mutter singt mit schöner Stimme dazu. „Die Melodien dieser Lieder hatten sich so tief in Haydns Gedächtnis eingeprägt, daß er sich derselben noch im höchsten Alter erinnerte“, läßt sich in Georg August Griesingers Haydn-Biographie lesen.

Kein Bildnis kann die Erscheinung Joseph Haydns so lebensecht vor Augen führen wie die vollplastische Büste von Franz Christian Thaler, angefertigt in Wien um 1800. Sie wurde noch zu Lebzeiten Haydns aus gefärbtem Bienenwachs (unter Verwendung von Menschenhaaren) hergestellt.
Kein Bildnis kann die Erscheinung Joseph Haydns so lebensecht vor Augen führen wie die vollplastische Büste von Franz Christian Thaler, angefertigt in Wien um 1800. Sie wurde noch zu Lebzeiten Haydns aus gefärbtem Bienenwachs (unter Verwendung von Menschenhaaren) hergestellt.
Haydn verbringt den größten Teil seines Lebens als Hofkapellmeister beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt und auf Schloß Esterháza in Ungarn. Als im Jahre 1790 Fürst Nikolaus von Esterházy stirbt, löst sein Nachfolger das Hoforchester auf, und Haydn zieht nach fast dreißig Jahren bewegter Tätigkeit frohen Mutes von Eisenstadt nach Wien, empfand er doch den relativ abgeschiedenen Wirkungsort zunehmend als Einöde. Obwohl bisher nie aus seiner Heimat herausgekommen, ist er in weiten Teilen Europas gut bekannt. Er unterhält Kontakte zu renommierten Verlegern, und weitverzweigte Geschäftsbeziehungen haben ihm bereits internationale Aufträge beschert. Publizisten in Wien, London, Paris und Amsterdam loben seine Kunst; außerdem gilt er als der „Erfinder“ des Streichquartetts. Ein herausragender Erfolg zu dieser Zeit sind zweifelsohne seine sechs „Pariser Sinfonien“. Ihre Beliebtheit ist so groß, daß sie Haydns Anteil an allen im Jahr 1788 in Paris aufgeführten Sinfonien auf über 80 Prozent steigen lassen.

Die Sehnsucht nach der Ferne öffnet ihm ein neues Tor. Am 15. Dezember 1790, im Alter von 58 Jahren, bricht er zu seiner ersten großen Reise auf (bis Juni 1792). Es geht nach London, wohin ihn der Konzertunternehmer Johann Peter Salomon eingeladen hat. Der geniale „Provinzler“ stürzt sich nun ins kulturelle Leben dieser Großstadt und sprüht vor neuen Einfällen. Im Juni 1791 wird dem gefeierten „Prince of Harmony“ die Ehrendoktorwürde der Universität von Oxford verliehen.

Daß Haydn mehr und mehr zu einem Avantgarde-Komponisten seiner Zeit wird, verdankt er nicht nur seiner eigenen hohen künstlerischen Entwicklungsfähigkeit, sondern auch vielen Impulsen der zwei England-aufenthalte. Sein strahlendes Vorbild ist hierbei Georg Friedrich Händel (1685–1759). In London lernt er dessen Oratorien kennen, die ihn ungemein inspirieren. Händel hatte nämlich das herkömmliche Oratorium als Andachtsmusik des kirchlichen Bereiches zu einer neuen, freien Kunstform für das Bürgertum umgewandelt. Die Kirchen als Aufführungsorte werden jetzt meist von Konzertsälen abgelöst, gleichfalls ist mit dieser Neuerung ein Gegenstück zur Oper entstanden, welche zu jener Zeit immer noch der obersten Gesellschaftsschicht vorbehalten ist.

Aber Haydn lernt in London nicht nur ausführlich die Musik Händels kennen, er begegnet auch Anhängern des einflußreichen englischen Philosophen John Locke (1632–1704), Vater des Liberalismus und Vordenker der Aufklärung, ebenso den Gedanken des Theologen George Berkeley (1685–1753) oder Henry Home Lord Kames (1696–1782), der die „englische Ästhetik“ entwickelte, dergemäß wahre Schönheit nicht im Künstlichen, sondern im unverbogen Natürlichen zu finden sei, Gedankengut, das am Ende des 18. Jahrhunderts eine Gegenbewegung zur Industrialisierung einleitet. Und noch etwas weckt sein Interesse: die neuen Theorien zur Entstehung und Beschaffenheit des Weltalls. Es ist die Zeit, da die Wissenschaft zu diskutieren beginnt, ob Gott die Erde mit all ihrer Fauna und Flora tatsächlich in sechs Tagen geschaffen haben soll oder ob nicht vielmehr alles im Laufe von Jahrmillionen entstand, denn mit jedem neuen Blick durchs Teleskop erscheint das Universum unergründlicher.

William Herschels 40-Fuß-Spiegelteleskop bot Haydn Einblicke in die Tiefen des Weltalls.
William Herschels 40-Fuß-Spiegelteleskop bot Haydn Einblicke in die Tiefen des Weltalls.
Auch Joseph Haydn erhält Einblicke in die Tiefen des Weltalls; 1791 besucht er den deutsch-britischen Komponisten, Organisten und Astronomen William Herschel, den Entdecker des Uranus, und kann bei ihm ausgiebig durch dessen bis zu zwölf Meter lange Teleskope schauen. Viele bedeutende Köpfe beschäftigen sich mit diesen Themen, und so tritt man während Haydns zweiter Englandreise (1794–95) tatsächlich mit dem Wunsch an ihn heran, er möge doch ein „Schöpfungs“-Oratorium komponieren! Ein passendes Libretto wird sogleich vorgelegt. Der Text basiert auf dem biblischen Schöpfungsbericht und Psalmenversen und entlehnt Passagen aus dem Religionsepos „Paradise Lost“ von John Milton (1608–1674). Haydn ist zunächst unschlüssig, hauptsächlich wegen seiner mangelnden Englischkenntnisse, doch nimmt er 1795 das Manuskript auf seiner Rückreise mit nach Wien. Wenig später bestellt dort der Baron Gottfried Freiherr van Swieten im Namen der „Gesellschaft der Assoziierten Kavaliere“ ein biblisches Oratorium, und Haydn erinnert sich der Dichtung aus dem Reisegepäck. Damit fällt der „Startschuß“ für ein musikalisches Meisterwerk, das heute zu Recht als Weltkulturgut bezeichnet wird: „Die Schöpfung“, Hob. XXI:2, Oratorium für drei Gesangssoli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester.

Das Portrait Joseph Haydns ohne Perücke stammt von Adolf Friedrich Kunike (1777–1838).
Das Portrait Joseph Haydns ohne Perücke stammt von Adolf Friedrich Kunike (1777–1838).
Van Swieten, als Diplomat und Musikkenner mit Sprachen und Komponieren gut vertraut, überträgt die englische Vorlage ins Deutsche und arbeitet den Text nach musikalischen Gesichtspunkten um. Haydn wünscht auch hierbei dem Vorbild Händels zu folgen: durch volksnahen Sprachstil soll das Oratorium eine „Theologie des Volkes“ vermitteln. Die ersten beiden Teile behandeln die Schöpfungstage, wie sie im Alten Testament beschrieben werden, gefolgt von jeweils einer freien Deutung des Inhaltes mit abschließendem Chorgesang. Ein ganz besonderer Kunstgriff in den Libretti dieser ersten Teile besteht darin, daß nicht ein Evangelist, also ein Mensch die Handlung erzählt, es sind vielmehr drei Erzengel – Raphael, Gabriel und Uriel, umgeben von himmlischen Engelschören –, die Gottes unfaßbare Größe in seinem Schaffen verkünden. Im dritten Teil bilden dann Adam und Eva die zentralen Figuren des Geschehens; inmitten der Natur, durchdrungen von andächtiger Freude, preisen sie die Schönheit alles Erschaffenen, wobei durch das gemeinsame Erleben im ergänzenden Miteinander als Mann und Frau alles noch eine zusätzliche Steigerung erfährt. Dankbar beginnt das erste Menschenpaar seinen Lebenslauf und steht selbstbewußt in eigenverantwortlicher Mündigkeit vor seinem Schöpfer. Der biblisch überlieferte Sündenfall als Erblast der Menschheit wird jedoch ausgeblendet, allenfalls bleibt er als vage Möglichkeit im Hintergrund bestehen, der aber auszuweichen immer möglich ist. Dem Menschen wird auf diese Weise die Fähigkeit und die Freiheit der Entscheidung zwischen richtigem und falschem Handeln zugesprochen – charakteristisch für den „Vernunftoptimismus“ im Zeitalter der Aufklärung!

Haydns Haus in Wien: Hier lebte der Komponist weniger abgeschieden als in Eisenstadt.
Haydns Haus in Wien: Hier lebte der Komponist weniger abgeschieden als in Eisenstadt.
Joseph Haydn ist kein sogenannter Aufklärer, vielmehr sein Textbearbeiter Gottfried van Swieten. Diesem gelingt es, Gedankengut der Aufklärung und Symbole freimaurerischen Denkens geschickt mit dem überlieferten Sechs-Tage-Werk der Bibel zu verbinden, ohne daß es dem normalen Hörer sofort auffällt. Das ganze Libretto ist geprägt von vermittelnden Gedanken zwischen kirchlich-konfessionellem Glauben und freier, ungebundener Spiritualität, zwischen jüdisch-christlicher Tradition, aufgeklärtem Denken und Freimaurertum. Haydn jedoch bleibt eher seinem aus ländlicher Kindheit entwachsenen Katholizismus treu, doch ist er tolerant und offen. Zeitlebens aufgeschlossen und experimentierfreudig, komponiert er nun die Musik dazu, und täglich faltet er die Hände zum Gebet, um Kraft und Klarheit zu erhalten. Georg August Griesinger, Haydns wichtigster Biograph, berichtet: „Überhaupt war seine Andacht nicht von der düsteren, immer büßenden Art, sondern heiter, ausgesöhnt, vertrauend.“ Und diese Art von Andacht schwingt in Haydns Musik, durch sie vermittelt er uns ein Erleben von der Schönheit der Welt! „Und Gott sah, daß es gut war“, das ist der Grundton, der erhaben durch das ganze Meisterwerk klingt.

Das Erstaunlichste an diesem heute meistgespielten Oratorium des 18. Jahrhunderts ist und bleibt: sein Anfang! Haydn scheint vor der schier unlösbaren Aufgabe zu stehen, dem allerersten Anfang der Welt eine musikalische Form geben zu müssen. Wie fängt man also an, wenn man von nichts ausgehen darf? Haydn gelingt ein kompositorisches Wunder: „Ein ungeheurer Unisonus aller Instrumente, gleich einem licht- und formlosen Klumpen, stellt sich der Imagination dar. Aus ihm gehen einzelne Töne hervor, die neue gebären. Es entspinnen sich Formen und Figuren, ohne Faden und Ordnung, die wieder verschwinden, um in anderer Gestalt wieder zu erscheinen. Es entsteht Bewegung. Mächtige Massen reiben sich aneinander und bringen Gärung hervor, die sich hier und dort, wie von ungefähr, in Harmonie auflöst und in neues Dunkel versinkt. Ein Schwimmen und Wallen unbekannter Kräfte, die sich nach und nach absondern und einige klare Lücken lassen, verkünden den nahen Ordner. Es ist Nacht“, so beschreibt 1801 der Schriftsteller und Komponist Johann Friedrich Reichardt die einleitenden Takte, die Vorstellung des Chaos, in denen sich Haydn bis an den Rand der Tonalität vorwagt. Und dann … kommt das Licht: auf einen Schlag ein ausbrechender Fortissimo-Akkord aller Stimmen und Instrumente in strahlendem C-Dur! Für damalige Hörgewohnheiten muß diese Ouvertüre eine wahre Sensation gewesen sein. Auch heute noch ergreift sie manche Menschen bis zur Fassungslosigkeit.

Doch ist hier wirklich der Beginn der Schöpfung gemeint? Im Text heißt es doch: „Und eine neue Welt / Entspringt auf Gottes Wort.“ Eine neue Welt – eine neue! Ist mit diesen Worten nicht vielmehr ein Neu-Beginn gemeint? Eine bessere Zeit und eine neue Ordnung? Damals werden sicherlich viele Menschen das „Es-werde-Licht“ auf ihre aktuelle Situation bezogen haben in der flehenden Hoffnung, daß das postrevolutionäre Chaos, welches die große Gefahr eines Krieges in sich trug, baldigst aufhören möge. Und diese Hoffnung ist mit Haydns genialem C-Dur-Ausbruch gewiß erhellt und auch gestärkt worden – so mancher ahnte, daß es zu den dringlichsten Aufgaben in Europa gehöre, eine neue gesellschaftliche Ordnung nach dem Vorbild des Schöpfers zu errichten, eine neue Welt aufzubauen! Auch Haydn und van Swieten haben dies gesehen. Und heute? Wie sieht es aus in unserer Welt … die doch immer noch dieselbe Schöpfung geblieben ist? Wie kommt es, daß wir Menschen es immer noch nicht unterlassen können, grauenhafteste Waffen zu produzieren, Krieg und Terror heraufzubeschwören, Menschen und Tiere zu töten, Städte, Dörfer, ganze Landstriche zu vernichten, Natur und Nahrungsmittel zu vergiften …? Und gleichzeitig befinden wir uns alle gemeinsam auf einem Planeten, der schöner für uns nicht vorbereitet sein könnte, ein Lebensraum voll unzähliger Schätze und vielfältigster Möglichkeiten, hier, auf dieser kleinen, einzigartigen Erde, inmitten von Billionen und Aberbillionen von Sternen und Galaxien – kreisend im Weltall …!

Mühsam nähert sich heute die Wissenschaft einer Erkenntnis, die der Schriftsteller Arthur Köstler in anschauliche Sätze gefaßt hat: „Alle Anzeichen sprechen dafür, daß das Unheil begann, als der Neocortex [= das Großhirn des Menschen] sich plötzlich mit einer Schnelligkeit auszudehnen begann, für die es in der gesamten Evolutionsgeschichte kein Beispiel gibt.“ Und weiter: „Warum sollte es also unvernünftig sein anzunehmen, daß bei dieser explosiven Gehirnentwicklung, die so weit über das Ziel hinausschoß, etwas schiefgegangen ist?“ Theo Löbsack drückt es mit folgenden Worten aus: „Das Großhirn mit seinen stammesgeschichtlich jungen Teilen ist eine Fehlentwicklung […] Einst ein Organ mit der Funktion, die Überlebensaussichten seiner Träger im Daseinskampf zu erhöhen, ist das Großhirn mittlerweile zum Katastrophenorgan geworden, dem es nicht gelingen will, seine eigenen Werke unter Kontrolle zu halten, um sie mit den Lebensgrundlagen auf der Erde in Einklang zu bringen.“ Dies sind Zusammenhänge, über die bereits vor zirka 80 Jahren Abd-ru-shin in seinem Werk „Im Lichte der Wahrheit“ ausführlich Klarheit geschaffen hat! –

Haydns Wohnraum: Einblick in das Lebensumfeld eines musikalischen Genies
Haydns Wohnraum: Einblick in das Lebensumfeld eines musikalischen Genies

Im Naturhistorischen Museum in Wien werden die Besucher mit einem Gedankenexperiment konfrontiert: Stellen Sie sich vor, die Entwicklung der Erde bis auf den heutigen Tag hätte sich in nur einem einzigen Kalenderjahr vollzogen, unser Urplanet wäre also am 1. Januar entstanden. Wie sähe dann innerhalb von zwölf Monaten der weitere Zeitplan aus? Man stelle sich somit folgendes vor: In den Monaten März bis Mai entwickeln sich die ersten primitiven Formen des Lebens, Anfang November gibt es dann die ersten hartschaligen Fossilien, Anfang Dezember entstehen die ersten Wälder, und Mitte Dezember treten die ersten Säugetiere auf, wobei die letzten Saurier am 25. Dezember aussterben. Am 28. Dezember beginnen sich die Alpen aufzufalten, und am 31. Dezember, 4 Minuten vor Mitternacht, erscheint der erste steinzeitliche Mensch auf dieser Erde … Und irgendwann, in einem winzigen Moment dieses riesigen Kalendariums, greift ein einzelner zu seiner Feder und schreibt mit begnadeten Händen die Musik für die Entstehung einer „Neuen Welt“. Wie gut, daß es sie gibt!

 

Hinweis:

Wir bereiten einen Beitrag über ein Schulprojekt für Kinder, in dem „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn als förderndes Element im Unterricht eingesetzt wird.

 


Schloß Esterházy in Eisenstadt: Haydns Wirkungsstätte
Schloß Esterházy in Eisenstadt: Haydns Wirkungsstätte
Als ich 2011 eine Einladung zum musikwissenschaftlichen Symposium „Haydn & Die Neue Welt“ nach Eisenstadt erhielt, um dort interessanten Vorträgen beizuwohnen, suchte ich nach langer Zeit eine fast vergessene CD hervor und hörte mir mehrmals „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn an. Wochenlang klangen nun die Melodien in meinen Ohren, und oftmals dachte ich: Mensch, Haydn, was hast du da vor 200 Jahren für ein geniales Werk komponiert, eine Musik, die noch heute so sehr an unsere Seele rührt und uns in wunderbarer Weise die Werke Gottes näherbringen will!

Joseph Haydn, weltbekannter Komponist der Wiener Klassik, Lehrer Beethovens und Freund Mozarts, der ihn scherzhaft, doch in respektvoller Weise „Papa“ nennt, wird am 31. März 1732 in Rohrau nördlich des Neusiedler Sees geboren. Er stammt aus einer ländlichen Handwerkerfamilie und kann im Gegensatz zu seinen berühmten Kollegen nicht auf einen musikalischen Künstler in seiner Ahnenreihe zurückblicken, doch spielt sein Vater abends nach der Arbeit auf der Harfe und die Mutter singt mit schöner Stimme dazu. „Die Melodien dieser Lieder hatten sich so tief in Haydns Gedächtnis eingeprägt, daß er sich derselben noch im höchsten Alter erinnerte“, läßt sich in Georg August Griesingers Haydn-Biographie lesen.

Kein Bildnis kann die Erscheinung Joseph Haydns so lebensecht vor Augen führen wie die vollplastische Büste von Franz Christian Thaler, angefertigt in Wien um 1800. Sie wurde noch zu Lebzeiten Haydns aus gefärbtem Bienenwachs (unter Verwendung von Menschenhaaren) hergestellt.
Kein Bildnis kann die Erscheinung Joseph Haydns so lebensecht vor Augen führen wie die vollplastische Büste von Franz Christian Thaler, angefertigt in Wien um 1800. Sie wurde noch zu Lebzeiten Haydns aus gefärbtem Bienenwachs (unter Verwendung von Menschenhaaren) hergestellt.
Haydn verbringt den größten Teil seines Lebens als Hofkapellmeister beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt und auf Schloß Esterháza in Ungarn. Als im Jahre 1790 Fürst Nikolaus von Esterházy stirbt, löst sein Nachfolger das Hoforchester auf, und Haydn zieht nach fast dreißig Jahren bewegter Tätigkeit frohen Mutes von Eisenstadt nach Wien, empfand er doch den relativ abgeschiedenen Wirkungsort zunehmend als Einöde. Obwohl bisher nie aus seiner Heimat herausgekommen, ist er in weiten Teilen Europas gut bekannt. Er unterhält Kontakte zu renommierten Verlegern, und weitverzweigte Geschäftsbeziehungen haben ihm bereits internationale Aufträge beschert. Publizisten in Wien, London, Paris und Amsterdam loben seine Kunst; außerdem gilt er als der „Erfinder“ des Streichquartetts. Ein herausragender Erfolg zu dieser Zeit sind zweifelsohne seine sechs „Pariser Sinfonien“. Ihre Beliebtheit ist so groß, daß sie Haydns Anteil an allen im Jahr 1788 in Paris aufgeführten Sinfonien auf über 80 Prozent steigen lassen.

Die Sehnsucht nach der Ferne öffnet ihm ein neues Tor. Am 15. Dezember 1790, im Alter von 58 Jahren, bricht er zu seiner ersten großen Reise auf (bis Juni 1792). Es geht nach London, wohin ihn der Konzertunternehmer Johann Peter Salomon eingeladen hat. Der geniale „Provinzler“ stürzt sich nun ins kulturelle Leben dieser Großstadt und sprüht vor neuen Einfällen. Im Juni 1791 wird dem gefeierten „Prince of Harmony“ die Ehrendoktorwürde der Universität von Oxford verliehen.

Daß Haydn mehr und mehr zu einem Avantgarde-Komponisten seiner Zeit wird, verdankt er nicht nur seiner eigenen hohen künstlerischen Entwicklungsfähigkeit, sondern auch vielen Impulsen der zwei England-aufenthalte. Sein strahlendes Vorbild ist hierbei Georg Friedrich Händel (1685–1759). In London lernt er dessen Oratorien kennen, die ihn ungemein inspirieren. Händel hatte nämlich das herkömmliche Oratorium als Andachtsmusik des kirchlichen Bereiches zu einer neuen, freien Kunstform für das Bürgertum umgewandelt. Die Kirchen als Aufführungsorte werden jetzt meist von Konzertsälen abgelöst, gleichfalls ist mit dieser Neuerung ein Gegenstück zur Oper entstanden, welche zu jener Zeit immer noch der obersten Gesellschaftsschicht vorbehalten ist.

Aber Haydn lernt in London nicht nur ausführlich die Musik Händels kennen, er begegnet auch Anhängern des einflußreichen englischen Philosophen John Locke (1632–1704), Vater des Liberalismus und Vordenker der Aufklärung, ebenso den Gedanken des Theologen George Berkeley (1685–1753) oder Henry Home Lord Kames (1696–1782), der die „englische Ästhetik“ entwickelte, dergemäß wahre Schönheit nicht im Künstlichen, sondern im unverbogen Natürlichen zu finden sei, Gedankengut, das am Ende des 18. Jahrhunderts eine Gegenbewegung zur Industrialisierung einleitet. Und noch etwas weckt sein Interesse: die neuen Theorien zur Entstehung und Beschaffenheit des Weltalls. Es ist die Zeit, da die Wissenschaft zu diskutieren beginnt, ob Gott die Erde mit all ihrer Fauna und Flora tatsächlich in sechs Tagen geschaffen haben soll oder ob nicht vielmehr alles im Laufe von Jahrmillionen entstand, denn mit jedem neuen Blick durchs Teleskop erscheint das Universum unergründlicher.

William Herschels 40-Fuß-Spiegelteleskop bot Haydn Einblicke in die Tiefen des Weltalls.
William Herschels 40-Fuß-Spiegelteleskop bot Haydn Einblicke in die Tiefen des Weltalls.
Auch Joseph Haydn erhält Einblicke in die Tiefen des Weltalls; 1791 besucht er den deutsch-britischen Komponisten, Organisten und Astronomen William Herschel, den Entdecker des Uranus, und kann bei ihm ausgiebig durch dessen bis zu zwölf Meter lange Teleskope schauen. Viele bedeutende Köpfe beschäftigen sich mit diesen Themen, und so tritt man während Haydns zweiter Englandreise (1794–95) tatsächlich mit dem Wunsch an ihn heran, er möge doch ein „Schöpfungs“-Oratorium komponieren! Ein passendes Libretto wird sogleich vorgelegt. Der Text basiert auf dem biblischen Schöpfungsbericht und Psalmenversen und entlehnt Passagen aus dem Religionsepos „Paradise Lost“ von John Milton (1608–1674). Haydn ist zunächst unschlüssig, hauptsächlich wegen seiner mangelnden Englischkenntnisse, doch nimmt er 1795 das Manuskript auf seiner Rückreise mit nach Wien. Wenig später bestellt dort der Baron Gottfried Freiherr van Swieten im Namen der „Gesellschaft der Assoziierten Kavaliere“ ein biblisches Oratorium, und Haydn erinnert sich der Dichtung aus dem Reisegepäck. Damit fällt der „Startschuß“ für ein musikalisches Meisterwerk, das heute zu Recht als Weltkulturgut bezeichnet wird: „Die Schöpfung“, Hob. XXI:2, Oratorium für drei Gesangssoli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester.

Das Portrait Joseph Haydns ohne Perücke stammt von Adolf Friedrich Kunike (1777–1838).
Das Portrait Joseph Haydns ohne Perücke stammt von Adolf Friedrich Kunike (1777–1838).
Van Swieten, als Diplomat und Musikkenner mit Sprachen und Komponieren gut vertraut, überträgt die englische Vorlage ins Deutsche und arbeitet den Text nach musikalischen Gesichtspunkten um. Haydn wünscht auch hierbei dem Vorbild Händels zu folgen: durch volksnahen Sprachstil soll das Oratorium eine „Theologie des Volkes“ vermitteln. Die ersten beiden Teile behandeln die Schöpfungstage, wie sie im Alten Testament beschrieben werden, gefolgt von jeweils einer freien Deutung des Inhaltes mit abschließendem Chorgesang. Ein ganz besonderer Kunstgriff in den Libretti dieser ersten Teile besteht darin, daß nicht ein Evangelist, also ein Mensch die Handlung erzählt, es sind vielmehr drei Erzengel – Raphael, Gabriel und Uriel, umgeben von himmlischen Engelschören –, die Gottes unfaßbare Größe in seinem Schaffen verkünden. Im dritten Teil bilden dann Adam und Eva die zentralen Figuren des Geschehens; inmitten der Natur, durchdrungen von andächtiger Freude, preisen sie die Schönheit alles Erschaffenen, wobei durch das gemeinsame Erleben im ergänzenden Miteinander als Mann und Frau alles noch eine zusätzliche Steigerung erfährt. Dankbar beginnt das erste Menschenpaar seinen Lebenslauf und steht selbstbewußt in eigenverantwortlicher Mündigkeit vor seinem Schöpfer. Der biblisch überlieferte Sündenfall als Erblast der Menschheit wird jedoch ausgeblendet, allenfalls bleibt er als vage Möglichkeit im Hintergrund bestehen, der aber auszuweichen immer möglich ist. Dem Menschen wird auf diese Weise die Fähigkeit und die Freiheit der Entscheidung zwischen richtigem und falschem Handeln zugesprochen – charakteristisch für den „Vernunftoptimismus“ im Zeitalter der Aufklärung!

Haydns Haus in Wien: Hier lebte der Komponist weniger abgeschieden als in Eisenstadt.
Haydns Haus in Wien: Hier lebte der Komponist weniger abgeschieden als in Eisenstadt.
Joseph Haydn ist kein sogenannter Aufklärer, vielmehr sein Textbearbeiter Gottfried van Swieten. Diesem gelingt es, Gedankengut der Aufklärung und Symbole freimaurerischen Denkens geschickt mit dem überlieferten Sechs-Tage-Werk der Bibel zu verbinden, ohne daß es dem normalen Hörer sofort auffällt. Das ganze Libretto ist geprägt von vermittelnden Gedanken zwischen kirchlich-konfessionellem Glauben und freier, ungebundener Spiritualität, zwischen jüdisch-christlicher Tradition, aufgeklärtem Denken und Freimaurertum. Haydn jedoch bleibt eher seinem aus ländlicher Kindheit entwachsenen Katholizismus treu, doch ist er tolerant und offen. Zeitlebens aufgeschlossen und experimentierfreudig, komponiert er nun die Musik dazu, und täglich faltet er die Hände zum Gebet, um Kraft und Klarheit zu erhalten. Georg August Griesinger, Haydns wichtigster Biograph, berichtet: „Überhaupt war seine Andacht nicht von der düsteren, immer büßenden Art, sondern heiter, ausgesöhnt, vertrauend.“ Und diese Art von Andacht schwingt in Haydns Musik, durch sie vermittelt er uns ein Erleben von der Schönheit der Welt! „Und Gott sah, daß es gut war“, das ist der Grundton, der erhaben durch das ganze Meisterwerk klingt.

Das Erstaunlichste an diesem heute meistgespielten Oratorium des 18. Jahrhunderts ist und bleibt: sein Anfang! Haydn scheint vor der schier unlösbaren Aufgabe zu stehen, dem allerersten Anfang der Welt eine musikalische Form geben zu müssen. Wie fängt man also an, wenn man von nichts ausgehen darf? Haydn gelingt ein kompositorisches Wunder: „Ein ungeheurer Unisonus aller Instrumente, gleich einem licht- und formlosen Klumpen, stellt sich der Imagination dar. Aus ihm gehen einzelne Töne hervor, die neue gebären. Es entspinnen sich Formen und Figuren, ohne Faden und Ordnung, die wieder verschwinden, um in anderer Gestalt wieder zu erscheinen. Es entsteht Bewegung. Mächtige Massen reiben sich aneinander und bringen Gärung hervor, die sich hier und dort, wie von ungefähr, in Harmonie auflöst und in neues Dunkel versinkt. Ein Schwimmen und Wallen unbekannter Kräfte, die sich nach und nach absondern und einige klare Lücken lassen, verkünden den nahen Ordner. Es ist Nacht“, so beschreibt 1801 der Schriftsteller und Komponist Johann Friedrich Reichardt die einleitenden Takte, die Vorstellung des Chaos, in denen sich Haydn bis an den Rand der Tonalität vorwagt. Und dann … kommt das Licht: auf einen Schlag ein ausbrechender Fortissimo-Akkord aller Stimmen und Instrumente in strahlendem C-Dur! Für damalige Hörgewohnheiten muß diese Ouvertüre eine wahre Sensation gewesen sein. Auch heute noch ergreift sie manche Menschen bis zur Fassungslosigkeit.

Doch ist hier wirklich der Beginn der Schöpfung gemeint? Im Text heißt es doch: „Und eine neue Welt / Entspringt auf Gottes Wort.“ Eine neue Welt – eine neue! Ist mit diesen Worten nicht vielmehr ein Neu-Beginn gemeint? Eine bessere Zeit und eine neue Ordnung? Damals werden sicherlich viele Menschen das „Es-werde-Licht“ auf ihre aktuelle Situation bezogen haben in der flehenden Hoffnung, daß das postrevolutionäre Chaos, welches die große Gefahr eines Krieges in sich trug, baldigst aufhören möge. Und diese Hoffnung ist mit Haydns genialem C-Dur-Ausbruch gewiß erhellt und auch gestärkt worden – so mancher ahnte, daß es zu den dringlichsten Aufgaben in Europa gehöre, eine neue gesellschaftliche Ordnung nach dem Vorbild des Schöpfers zu errichten, eine neue Welt aufzubauen! Auch Haydn und van Swieten haben dies gesehen. Und heute? Wie sieht es aus in unserer Welt … die doch immer noch dieselbe Schöpfung geblieben ist? Wie kommt es, daß wir Menschen es immer noch nicht unterlassen können, grauenhafteste Waffen zu produzieren, Krieg und Terror heraufzubeschwören, Menschen und Tiere zu töten, Städte, Dörfer, ganze Landstriche zu vernichten, Natur und Nahrungsmittel zu vergiften …? Und gleichzeitig befinden wir uns alle gemeinsam auf einem Planeten, der schöner für uns nicht vorbereitet sein könnte, ein Lebensraum voll unzähliger Schätze und vielfältigster Möglichkeiten, hier, auf dieser kleinen, einzigartigen Erde, inmitten von Billionen und Aberbillionen von Sternen und Galaxien – kreisend im Weltall …!

Mühsam nähert sich heute die Wissenschaft einer Erkenntnis, die der Schriftsteller Arthur Köstler in anschauliche Sätze gefaßt hat: „Alle Anzeichen sprechen dafür, daß das Unheil begann, als der Neocortex [= das Großhirn des Menschen] sich plötzlich mit einer Schnelligkeit auszudehnen begann, für die es in der gesamten Evolutionsgeschichte kein Beispiel gibt.“ Und weiter: „Warum sollte es also unvernünftig sein anzunehmen, daß bei dieser explosiven Gehirnentwicklung, die so weit über das Ziel hinausschoß, etwas schiefgegangen ist?“ Theo Löbsack drückt es mit folgenden Worten aus: „Das Großhirn mit seinen stammesgeschichtlich jungen Teilen ist eine Fehlentwicklung […] Einst ein Organ mit der Funktion, die Überlebensaussichten seiner Träger im Daseinskampf zu erhöhen, ist das Großhirn mittlerweile zum Katastrophenorgan geworden, dem es nicht gelingen will, seine eigenen Werke unter Kontrolle zu halten, um sie mit den Lebensgrundlagen auf der Erde in Einklang zu bringen.“ Dies sind Zusammenhänge, über die bereits vor zirka 80 Jahren Abd-ru-shin in seinem Werk „Im Lichte der Wahrheit“ ausführlich Klarheit geschaffen hat! –

Haydns Wohnraum: Einblick in das Lebensumfeld eines musikalischen Genies
Haydns Wohnraum: Einblick in das Lebensumfeld eines musikalischen Genies

Im Naturhistorischen Museum in Wien werden die Besucher mit einem Gedankenexperiment konfrontiert: Stellen Sie sich vor, die Entwicklung der Erde bis auf den heutigen Tag hätte sich in nur einem einzigen Kalenderjahr vollzogen, unser Urplanet wäre also am 1. Januar entstanden. Wie sähe dann innerhalb von zwölf Monaten der weitere Zeitplan aus? Man stelle sich somit folgendes vor: In den Monaten März bis Mai entwickeln sich die ersten primitiven Formen des Lebens, Anfang November gibt es dann die ersten hartschaligen Fossilien, Anfang Dezember entstehen die ersten Wälder, und Mitte Dezember treten die ersten Säugetiere auf, wobei die letzten Saurier am 25. Dezember aussterben. Am 28. Dezember beginnen sich die Alpen aufzufalten, und am 31. Dezember, 4 Minuten vor Mitternacht, erscheint der erste steinzeitliche Mensch auf dieser Erde … Und irgendwann, in einem winzigen Moment dieses riesigen Kalendariums, greift ein einzelner zu seiner Feder und schreibt mit begnadeten Händen die Musik für die Entstehung einer „Neuen Welt“. Wie gut, daß es sie gibt!

 

Hinweis:

Wir bereiten einen Beitrag über ein Schulprojekt für Kinder, in dem „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn als förderndes Element im Unterricht eingesetzt wird.

 



Autor: Manfred Grietens

Heute, Dienstag den 19. März 1799:

„DIE SCHÖPFUNG“ – Der Anfang ist um 7 Uhr. Die Eintrittspreise sind wie gewöhnlich.

(Aus der Ankündigung der öffentlichen Uraufführung im Wiener Burgtheater)

 

„Frey muss das Gemüth und die Seele seyn.“

(J. Haydn)

  • » Drucken
  • » Artikel weiterempfehlen
  • » Eintrag zu Favoriten hinzufügen






Kategorien

  • Kultur (52 weitere)
  • GralsWelt 68/2012 (6 weitere)

Autor

Manfred Grietens

Artikel kaufen

GralsWelt Heft 68

In sozialen Netzwerken empfehlen

Twitter Share
Delicious

Weitere Artikel des Autors

Leonard Elschenbroich

Ein Leben mit der Musik

Spätestens seit dem grandiosen Erfolg beim Schleswig-Holstein-Festival 2009 mit dem Brahms-Doppelkonzert an der Seite von Anne-Sophie Mutter und dem Dirigenten Christoph Eschenbach, bei dem er mit dem Leonard-Bernstein-Award ausgezeichnet wurde, gehört der 25jährige Leonard Elschenbroich zu …

› weiter …
GralsWelt 61/2010

Zauber des Taktstocks

Vom Dirigieren und Interpretieren in der abendländischen Musik …

› weiter …
GralsWelt 60/2010

Stefan Zweig - Die letzte Partie

Der tragische Lebensabend eines großen Europäers …

› weiter …
Prof. Dr. Hans Günther Bastian

Anwalt der Musik

2009 erhielt der renommierte Musikpädagoge von der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände die Hans Lenz–Medaille. Durch durch Prof. Bastians umfangreiche Arbeit sind herausragende Forschungsergebnisse entstanden, die auch für den Bereich der nicht-professionellen …

› weiter …
Franz Schmidt

Musik, „die man ins Jenseits hinübernimmt“

Eine Würdigung des viel zu wenig bekannten österreichischen Komponisten Franz Schmidt (1874–1939) …

› weiter …

  • gral.de
  • Bücher
  • GralsWelt
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
  • International
/\
© Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2012