Im großen Oeuvre des bedeutenden Malers, Graphikers und Bauhauslehrers Paul Klee (1879–1940) gibt es in den Jahren 1918 bis 1927 eine Reihe von außergewöhnlichen Bildern, die um das Thema „Blitz“ kreisen. Es werden darin Inhalte vermittelt, die zum Nachdenken anregen und sich mit den Forschungsergebnissen von Neurologen in Verbindung bringen lassen.
Teresa Schuhl erzählt in einem Buch ihre fesselnde Lebensgeschichte, die in Tadschikistan beginnt.
Empfehlenswert!
Was geschieht Conor O'Malley sieben Minuten nach Mitternacht? – Ein Buch von Patrick Ness und Siobhan Dowd
Als im Herbst 1989 der Ruf erklang „Havel auf die Burg“, das heißt ins Präsidentenamt der Tschechischen Republik, grüßten zugleich die Worte des Dichters und Dissidenten Václav Havel auf dem Wenzelsplatz: „Wir wollen in der Wahrheit leben“. Der Unbeugsame, der unter kommunistischer Herrschaft lieber ins Gefängnis ging, als sich in den Westen abschieben zu lassen, hatte dieses Wort geprägt.
Vom Lückenbüßer zum Rekordhalter: Die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz – eine Nachlese
»Die Höhle der vergessenen Träume«
Seit Werner Herzog mit seinem Dokumentarfilm über die steinzeitlichen Malereien in den südfranzösischen Chauvet-Höhlen – „Die Höhle der vergessenen Träume“ – Furore macht, wird erneut die Frage aktuell, wie und wann menschliche Kultur entstanden ist, was sie uns noch heute sagen kann und ob sie Teil unseres eigenen Erkenntnisprozesses ist.
Joseph Haydn und die Neue Welt
Der deutsch-türkische Filmemacher Servet Ahmet Golbol schuf einen beeindruckenden Film zum Thema Reinkarnation
Meine deutschen Fundstücke
Ein beeindruckendes Werk von Asfa-Wossen Asserate
Zum 200. Geburtstag des Komponisten: Auf den Spuren von Franz Liszt in Budapest
Der Roman einer Seelenwanderung
Der deutsche Schriftsteller und Journalist Manfred Hausmann schrieb über Hermann Hesse, einen der weltweit meistgelesenen Dichter des 20. Jahrhunderts: Er war „der schwäbischen Heimat verhaftet und doch ein Weltbürger des Geistes, weich und sinnenhaft und doch ein Asket, ein Müßiggänger und Zeitvergeuder und doch unentwegt zur Arbeit bereit …“ Hesse hat in seinem kompromißlosen, mitunter einsamen Weg, seinem inneren Dämon – „Demian“ – zu folgen, die Leserschaft oft polarisiert.
Das japanische Haiku: Seine Herkunft, seine Regeln und seine wundervolle Poetik
Anselm Kiefers „Alkahest“
In der Salzburger Galerie Ropac waren in der Festspielzeit 2011 Kiefers sechs Meter breite, mit zerklüfteten Farbschichten bedeckte Riesenleinwände zu sehen, inspiriert durch das steirische Gebirgsmassiv Grimming und durch das fiktive alchemistische Zauber- und Lösungsmittel Alkahest.
Spätestens seit dem grandiosen Erfolg beim Schleswig-Holstein-Festival 2009 mit dem Brahms-Doppelkonzert an der Seite von Anne-Sophie Mutter und dem Dirigenten Christoph Eschenbach, bei dem er mit dem Leonard-Bernstein-Award ausgezeichnet wurde, gehört der 25jährige Leonard Elschenbroich zu den bedeutendsten Cellisten. Manfred Grietens traf ihn zum Gespräch.
In den umwälzenden 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wendet sich Stefan Zweig in seiner berühmten Novelle, die er „Verwirrung der Gefühle“ nennt, dem Phänomen Homosexualität zu. Er beschreibt einen Universitätsprofessor, der den Genius Shakespeare vor seinen Studenten so leidenschaftlich-packend zu analysieren und zu beschreiben weiß, daß er jeden zutiefst anrührt. Doch ist es wirklich fachliche Begeisterung, die der Professor gegenüber seinen jungen Zuhörern zeigt?
In den Jahren 1992 bis 1998 leitete der Musikpädagoge Prof. Dr. Hans Günther Bastian eine Langzeitstudie an sieben Berliner Grundschulen, mit der er und seine Mitarbeiter wissenschaftlich aufzeigten, was ein erweiterter Musikunterricht in der Entwicklung der Kinder bewirken kann: Musik fördert die zutiefst menschlichen Qualitäten und wirkt zusätzlich unterstützend auf alle schulischen Leistungen.
Im Süden Frankreichs spielte im 13. Jahrhundert mit den „Albigenser Kriegen“ ein beispielloses Drama: Es endete im Untergang der Katharer.
Anton Bruckner, Orgelspieler und Sinfoniker, erfüllte, wie Bach und Beethoven vor ihm, eine geistesgeschichtliche Sendung, die bis heute lebendig nachwirkt. Während jedoch Bach und Beethoven eine enorme Breitenwirkung erzielten, war Bruckners Kunst lange mißverstanden worden, weil man sie mit der klassisch-romantischen Elle maß und zudem im Kirchenraum ansiedelte.
Große Aufregung und Empörung verursachte vor einiger Zeit die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, das Kreuzzeichen in den Klassenzimmern staatlicher Schulen verletze die Religionsfreiheit der Schüler. Vor allem römisch-katholische Kreise reagierten zum Teil sehr heftig auf das Urteil. Man sieht christliche Werte in höchster Gefahr. Wie christlich ist das Kreuzzeichen wirklich? Hat das frühchristlich-griechische Kreuz – gegenüber dem Leidenskreuz – die eigentlich universale Bedeutung?