Anwalt der Musik
Die von der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände vergebene Hans Lenz – Medaille wird in diesem Jahr an den renommierten Musikpädagogen und Wissenschaftler Prof. Dr. Hans Günther Bastian verliehen. Durch seine umfangreiche Arbeit sind herausragende Forschungsergebnisse entstanden, die auch für den Bereich der nicht-professionellen Orchestergemeinschaften von großer Bedeutung sind.
Überreicht wird die Medaille im Rahmen eines Festkonzertes am 12. Juni 2009 in Baden-Baden. Wir gratulieren Herrn Prof. Bastian herzlich zu dieser Auszeichnung! Letztes Jahr führte die GralsWelt ein Interview mit ihm zum Thema Musikerziehung in öffentlichen Schulen:
Eine Beitrag von
Manfred Grietens.
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Vertrauen oder Mißtrauen?
Passau am Montag um halb Eins: Es ist Mittagspause, und ich hole mir vom „Italiener“ um die Ecke eine vorbestellte Mittagspizza und gebe dem Kellner an der Theke eine Handvoll abgezähltes Kleingeld mit der Bemerkung „Müßte genau stimmen“. Er lacht mich an und wirft die ganzen Münzen ungezählt in die Kasse. „Wenn Sie das sagen“, ist sein ganzer Kommentar. …
Ein Beitrag von
Regina Huber [weiter...]
Gewaltkarrieren
Eine preisgekrönte Doktorarbeit beleuchtet Hintergründe jugendlicher Gewalttätigkeit
Die Gewalttätigkeit bei Jugendlichen ist eine Fehlentwicklung in unserer Zeit, die sich verstärkt zeigt und auch in höheren Schulen Einzug gehalten hat. Wissenschaftler sind sich unsicher über die Ursachen. Eine preisgekrönte Doktorarbeit, die auch als Buch erschien, beleuchtet wichtige Hintergründe, die zu „Gewaltkarrieren“ führen.
Prof. Dieter Malchow hat sich eingehender damit befaßt. [weiter...]
Es gibt keinen Grund zu hungern
Nach wie vor wird der afrikanische Kongo von einer tiefen Krise geschüttelt. Die Opfer dieser Krise sind in erster Linie Frauen und Mädchen. Sie müssen zugunsten ihrer Brüder aus finanziellen Gründen oft auf eine schulische Ausbildung verzichten, können nicht schreiben und lesen, haben keinen Beruf und stehen häufig auch als junge Mütter allein, auf sich selbst gestellt und ohne Zukunftsperspektive im Leben. Nun hat sich im Kongo ein neuer Verein gebildet, die „Frauenvereinigung zur Erweckung und Förderung universeller Werte“, kurz
AFEVA. Dieser Name steht für das Ziel, den betroffenen Mädchen und Frauen aus den benachteiligten Bevölkerungsschichten ein Mindestmaß an Ausbildung und Betreuung zu bieten und vor allem den alleinstehenden sehr jungen Müttern zu helfen.
GralsWelt-Redakteur
Michael Oort besuchte in Kinshasa die Leiterin des Vereines AFEVA, Marguerite Odio, und sprach mit ihr über die Ziele und den Erfolg dieser Initiative.
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„Trennung ist immer mit Schmerzen verbunden!“
Was wird aus Kindern, die nicht mehr bei ihren Eltern leben dürfen?
Vernachlässigt, schikaniert, mißhandelt, den Eltern zuletzt durch richterlichen Beschluß entzogen und sozialen Hilfseinrichtungen anvertraut: Immer mehr Kinder und Jugendliche haben das Vertrauen in Erwachsene verloren und müssen viele Lebensjahre in einem Heim verbringen. Wie kann man ihnen dort helfen?
Bernard Schmitt ist Geschäftsführer einer gemeinnützigen Einrichtung, die sich in Frankreich um solche Kinder kümmert.
Jacqueline Thibeaudeau sprach mit ihm über seine Erfahrungen.
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Sprache lernen aus Begeisterung
Vom großen Wert unterrichtsbegleitender Maßnahmen für das Sprechen, Lesen und Schreiben. Trifft
Gertraud Schmitt heute Schülerinnen und Schüler, die sie vor 20, 30 oder 40 Jahren unterrichtet hat, so bringen diese oft zum Ausdruck, daß jenes fünfte und sechste Schuljahr in ihnen viele gute Erinnerungen wachruft. Besonders herausragende Ereignisse waren stets das Theaterspielen und die Schullandheimaufenthalte. Von den Schülern selbst kaum wahrgenommen, bereiteten diese unterrichtsbegleitenden Maßnahmen auch den Boden für ein besseres Sprachvermögen und größeres Selbstvertrauen. Die Erinnerungen der Lehrerin an damals bergen Anregungen für heute.
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Besinnung auf die wahren Werte
Im Umgang der Schüler untereinander, aber auch im Umgang der Lehrer untereinander: Überall in der Schule scheint sich „der große Frust“ auszubreiten.
Heide HUHLE - selber Pädagogin - versucht eine Bestandsaufnahme und plädiert für eine neue Schule als „Ort des Erlebens“, an dem die Gemütskräfte des Menschen stärkere Berücksichtigung finden.
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„Sei es selber, was andere durch Dich werden sollen!“
Jahrelang wurden Werte belächelt oder ignoriert. Heute wird allenthalben über sie gesprochen. In der Werbung, in den Medien – und auch in der Erziehung.
Gertraud Schmitt und
Adelheid Wessler sehen in der aktuellen Berufung auf bewährte Maßstäbe allerdings erst dann Chancen für eine bessere Gesellschaft, wenn jeder einzelne mit der Arbeit an sich selbst beginnt. Denn als Erziehungsgrundsatz gilt: „Sei selbst, was andere durch dich werden sollen!“
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Sexuelle Aufklärung
Angesichts der Diskussionen um den schulischen Aufklärungsunterricht plädiert
Prof. Dr. Helmut MOMMSER dafür, wieder verstärkt die Eltern in die Verantwortung zu nehmen.
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Abschied und Anfang
Oft ist uns Erwachsenen kaum bewußt, welche Stationen der Entwicklung Kinder und Jugendliche durchwandern, welches Ringen nötig ist, um stetig neu zu werden und zu immer größerer Freiheit zu finden. Zu sehr stecken wir in unserer eigenen Weltsicht fest. Doch wäre nicht gerade das Verständnis dafür eine wichtige Basis für förderliche Erziehung?
Helma WADHWANI beschreibt ein Stück Lebensweg – in Form einer idealisierten Darstellung, die dazu anregen soll, einzelne Phasen in der spirituellen Entwicklung des Menschen bewußt zu fördern.
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Die feinstoffliche Umgebung des Menschen
Woher kommt es, daß der eine Mensch gut ist und der andere zerstörerisch wirkt? Sind wir in unserem Verhalten tatsächlich nur das „Produkt“ des gesellschaftlichen Milieus, der Erziehung und Bildung? Ganze Heerscharen von Psychologen und Soziologen beschäftigen sich mit der Forschung danach, wie der Mensch so wird, wie er ist. Aber nur wenige ziehen ernsthaft die Tatsache mit in Betracht, daß wir Fähigkeiten, Stärken und Schwächen, also ein ganz bestimmtes feinstoffliches Umfeld aus vorangegangenen Erdenleben mitbringen.
Corinna HÜBENER hat sich Gedanken zur Frage „Erziehung oder Karma“ gemacht und beleuchtet den maßgeblichen Einfluß der feinstofflichen Umgebung des Menschen.
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