Phänomen „Gedächtnis-
transplantation“
Nach Transplantationen entwickeln Organempfänger oft Eigenschaften des Organspenders.
Wie kommt es zu diesem mysteriösen Phänomen, von dem immer häufiger berichtet wird?
Ein Beitrag von
Werner Huemer
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Organspender: Sind „Hirntote“ gar nicht tot?
Fragen und Fakten zu medizinischen Eingriffen zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus Wenn man in Deutschland das Kleingedruckte auf der Rückseite eines Organspendeausweises liest, steht dort: „Für den Fall, daß nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich: …“ Organspenden gelten gemeinhin als Akte der Nächstenliebe, und ganz selbstverständlich geht man davon aus, daß es sich um tote Menschen handelt, denen Organe entnommen werden. Bei kritischer Betrachtung aber wird genau diese wichtigste Grundlage für Organspenden fragwürdig. Denn heute wird der Mensch schon als tot betrachtet, wenn keine Gehirnfunktionen mehr nachweisbar sind. Aber ist ein „hirntoter“ Mensch wirklich tot? Diese oft tabuisierte Frage ist zu Recht umstritten …
Ein Beitrag von
Richard Fuchs [weiter...]
„Ich wollte nicht sterben!“
Wie lebt man mit fremden Organen? Nach 15 Jahren schwerer Krankheit erhielt
Antonín Váña eine Lebertransplantation. Das Organ eines anderen Menschen war für ihn die einzige Hoffnung, denn er litt an einer ungewöhnlichen Störung: Sein Immunsystem hatte verrückt gespielt, in der eigenen Leber einen Fremdkörper gesehen und deshalb versucht, sie zu liquidieren.
Maria Sulakova führte mit Antonín Váña ein Gespräch über seine persönlichen Erfahrungen vor und nach dieser Transplantation.
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Dein ist mein ganzes Herz
„Dein ist mein ganzes Herz!“ – Vor wenigen Jahren noch war dies eine Liebeserklärung, heute könnte es der Inhalt einer letztwilligen Verfügung sein. Denn wieder ist eines der großen Tabus der Menschheit gefallen. Nur wenige medizinische Großtaten der jüngeren Zeit aber haben so weltweite Beachtung gefunden wie die Herzverpflanzung. Sie hat aber auch den Anstoß dazu gegeben, den gesamten Problemkreis der Organentnahme aufzurollen.
Dr. Richard Steinpach beleuchtet die Hintergründe einer besorgniserregenden Entwicklung, die mit der Herzverpflanzung einen vorläufigen Höhepunkt fand.
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Da packt mich das Grauen!
Mit einer Verfassungsbeschwerde und der Klage zur Nachbesserung des Transplantationsgesetzes von 1997 ist Ines Odaischi, Pfarrerin der Evangelischen Landeskirche in Baden, im Januar 2001 vor das Bundesverfassungsgericht getreten. Es ging ihr dabei darum durchzusetzen, daß Organentnahmen nur unter Narkose erfolgen dürfen, weil sogenannte „hirntote“ Organspender immer noch über ein Schmerzempfinden verfügen können.
Die Bundesverfassungsklage wurde zwischenzeitig abgeschmettert; die Verwaltungsklage läuft weiter.
Mit
Ines Odaischi sprach
Bettina Recktor.
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Tote schlafen nicht
„Hirntote“ sind keine Leichen, sondern sterbende Menschen! Das Thema Organtransplantation wird in der Öffentlichkeit meist unter den Gesichtspunkten der „Nächstenliebe“ und des „medizinischen Fortschritts“ behandelt. Dabei geht man mit größter Selbstverständlichkeit davon aus, daß jene Menschen, denen Organe entnommen werden, auch tatsächlich tot sind. Aber ist es wirklich so?
Wer diese Frage aufwirft, merkt bald, wie ungeheuer brisant sie ist. Denn selbst in Fachkreisen ist umstritten, ob jemand, dessen Hirnfunktionen nicht mehr nachweisbar sind, auch wirklich schon als Leiche angesehen werden kann …
Von
Werner Huemer [weiter...]
Die moderne Medizin und der Tod
Medizinischer Fortschritt gründet sich auf medizinischen Opfern. Diesen verborgenen, oft verdrängten Zusammenhang, der bis zur heutigen Transplantationsmedizin führt, erhellt Anna Bergmann in ihrem neuen Buch.
In Panik entwickelte Überlebensstrategien zeigen ihre Wirkungen bis heute, etwa das „Anatomische Theater“, ein auf der Hinrichtung basierendes Todesritual, auf dem unsere heutige Medizin gründet.
Mit
Anna Bergmann sprach für die GralsWelt
Bettina Recktor.
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In der Grauzone des Hirntods
Ein Erfahrungsbericht zeigt, wie schnell Menschen bisweilen für „tot“ erklärt werden.
„... Dreimal habe ich so etwas wie eine „Grauzone des Hirntodes“? berührt im Zusammenhang mit dem Sterben meiner Frau. Ob es einen Glauben an die Exaktheit der „Hirntod-Methode“? geben kann, möge der Leser selbst entscheiden... “?.
Von
Dieter Emmerling
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Die unbekannte Dimension...
Nach wie vor flammt in der Öffentlichkeit die Diskussion über das Organspenden auf. Die einen sprechen davon, daß es „Christenpflicht“ sei, in solcher Weise einem anderen zu helfen; die anderen befürchten eine Gesetzgebung, die den Menschen zum Ersatzteillager degradiert.
Das Für und Wider zu diesem Thema aber scheitert oft an einer grundlegenden Frage, nämlich: was geschieht beim Sterben?
Renate Biller beleuchtet die weithin unbekannten Dimensionen der Organtransplantation.
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Die Würde des Menschen und der gute Tod
Früher starben die meisten Menschen im trauten Kreis ihrer Angehörigen. Man schloß den „guten Bruder Tod“ nicht aus und fürchtete auch nicht seine Nähe in den eigenen vier Wänden.
Von
Werner Huemer [weiter...]
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