WOCHE 7 | 2012
Wie entkomme ich den Alltagsnotwendigkeiten?
Ich habe erkannt, daß ich mein Leben in vielen Bereichen ändern müßte. Nun läuft dem aber meine Arbeitsalltag mit den vielen Notwendigkeiten völlig zuwider. Was soll ich tun? Einfach weitermachen – oder mit allen Konsequenzen aussteigen?
Vor dieser Frage stehen viele Menschen, die sich dazu entschließen, ihren Lebensweg zu ändern, um ihrem Geist Entwicklungsspielraum zu bieten.
Natürlich wäre es falsch, etwas als unrichtig Erkanntes einfach weiterhin zu praktizieren, so, als ob nichts wäre. Die innere Stimme drängt nicht umsonst zu einer Änderung.
Ebenso falsch kann es aber auch sein, kompromißlos und „ohne Rücksicht auf Verluste“ – also auf andere Menschen – einfach aus einer Lebenssituation „auszusteigen“ und sich dadurch einer Verantwortung zu entziehen. Einem solchen Schritt würde das eigene Gewissen, wenn man in sich lauscht, nicht zustimmen.
Richtig ist also im Regelfall der „Pfad der kleinen Schritte“. Neue Wege ja – aber verantwortungsbewußt, rücksichtsvoll, zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß. Oft liegt der erste konkrete Schritt darin, sich im gewohnten Leben bestimmte Freiräume zu schaffen, in denen sich etwas Neues entwickeln kann; Alltagsroutinen oder eingewurzelte Verhaltensweisen zu durchbrechen und Veränderungen zu fördern.
Der „Pfad der kleinen Schritte“ benötigt innere Lebendigkeit. Es geht immer wieder neu darum, Möglichkeiten zu erkennen und an angemessener Art zu nutzen. Im Regelfall eröffnet sich durch einen richtig gesetzten ersten kleinen Schritt ein neuer, größerer „Spielraum“, der dann zu gegebener Zeit weitere Schritte und eine nachhaltige Veränderung zum Besseren ermöglicht.
Radikale Umstürze sind indes meist doch sehr selbstbezogen und wollen Entwicklungen in unserem persönlichen Umfeld, dem wir ja nicht ohne Grund verbunden sind, ausschließen. In einem solchen „Ausstieg“ läge kein innerer Fortschritt.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Vor dieser Frage stehen viele Menschen, die sich dazu entschließen, ihren Lebensweg zu ändern, um ihrem Geist Entwicklungsspielraum zu bieten.
Natürlich wäre es falsch, etwas als unrichtig Erkanntes einfach weiterhin zu praktizieren, so, als ob nichts wäre. Die innere Stimme drängt nicht umsonst zu einer Änderung.
Ebenso falsch kann es aber auch sein, kompromißlos und „ohne Rücksicht auf Verluste“ – also auf andere Menschen – einfach aus einer Lebenssituation „auszusteigen“ und sich dadurch einer Verantwortung zu entziehen. Einem solchen Schritt würde das eigene Gewissen, wenn man in sich lauscht, nicht zustimmen.
Richtig ist also im Regelfall der „Pfad der kleinen Schritte“. Neue Wege ja – aber verantwortungsbewußt, rücksichtsvoll, zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß. Oft liegt der erste konkrete Schritt darin, sich im gewohnten Leben bestimmte Freiräume zu schaffen, in denen sich etwas Neues entwickeln kann; Alltagsroutinen oder eingewurzelte Verhaltensweisen zu durchbrechen und Veränderungen zu fördern.
Der „Pfad der kleinen Schritte“ benötigt innere Lebendigkeit. Es geht immer wieder neu darum, Möglichkeiten zu erkennen und an angemessener Art zu nutzen. Im Regelfall eröffnet sich durch einen richtig gesetzten ersten kleinen Schritt ein neuer, größerer „Spielraum“, der dann zu gegebener Zeit weitere Schritte und eine nachhaltige Veränderung zum Besseren ermöglicht.
Radikale Umstürze sind indes meist doch sehr selbstbezogen und wollen Entwicklungen in unserem persönlichen Umfeld, dem wir ja nicht ohne Grund verbunden sind, ausschließen. In einem solchen „Ausstieg“ läge kein innerer Fortschritt.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Autor: Werner Huemer
