Woche 44 | 2011
Darf man Tiere töten?
Wie passt unsere Gewohnheit, Tiere zu essen, mit dem 5. Gebot „Du sollst nicht töten“ zusammen? Wenn wir Fleisch essen, setzt das doch ein Töten voraus. Auch wenn mit diesem Gebot auch das Ertöten gemeint ist, also mehr das Geistige, so betrifft es doch trotzdem auch das Töten von Lebewesen oder? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Im naturverbundenen Leben auf der Erde ist das Töten im Tierreich ein ganz normaler Vorgang, der dem Überleben vieler Arten dient. Diese Körper sind auf Fleischnahrung angewiesen, es liegt darin keine Fehlentwicklung. Wir Menschen stehen diesem Prinzip des „Fressen-und-gefressen-Werdens“ – wie überhaupt dem Kampf in der Natur – aber oft verständnislos gegenüber, weil wir – im Gegensatz zu den Tieren – über die Fähigkeit verfügen, fremdes Leid (auch das Leid fremder Arten) mitzuempfinden und die Tragweite des Verletzt- und Getötetwerdens zu erfassen.
Dieser höhere Bewusstseinsgrad, der dem Menschengeistigen zueigen ist, sollte auch dazu führen, dass wir uns um den Schutz der Tiere bemühen und durch unsere innere Ausrichtung auch die biologischen Anlagen unseres physischen Körpers im Laufe der Zeit verfeinern. Das Ziel für den Menschen ist zweifellos die vegetarische Ernährung, aber inwieweit es dem Einzelnen möglich ist, sein „biologisches Erbe“ – also die Gewohnheit, Fleisch zu essen – schon jetzt zu überwinden, das sei dahingestellt. Meines Erachtens gibt es dafür keine verbindliche Regel, und ich würde aus diesem Grund auch nicht jedem Menschen vorbehaltlos die vegetarische Ernährungsweise empfehlen – wohl aber eine möglichst fleischarme Kost.
Das 5. Gebot bezieht sich, wie Sie ja selbst schreiben, auf das Töten im umfassenden Sinn, also auch auf das Ertöten von Wünschen, Hoffnungen usw. in anderen Menschen. Aber es ist gewiss kein Schaden, wenn man sich bewusst vor Augen führt, dass unsere „ganz normalen Essgewohnheiten“ auch mit einem Töten zusammenhängen, das – jedenfalls im Hinblick auf die enormen Fleischmengen, die in unserer Wohlstandsgesellschaft verzehrt werden – gewiss nicht sein sollte. Und wenn man den heute üblichen Umgang mit dem zur Sache degradierten „Schlachtvieh“ miteinbezieht – begonnen bei der nicht artgemäßen Massentierhaltung bis hin zu den zweifelhaften Transport- und Schlachtmethoden –, dann zeigt sich, dass die geistige Empfindung, der wertvollste innere Wegweiser des Menschen, längst nicht mehr richtungweisend wirkt und die Ernährungsgewohnheiten in unserer Gesellschaft mit einem Leben nach den Geboten Gottes tatsächlich nicht im Einklang stehen.
Im naturverbundenen Leben auf der Erde ist das Töten im Tierreich ein ganz normaler Vorgang, der dem Überleben vieler Arten dient. Diese Körper sind auf Fleischnahrung angewiesen, es liegt darin keine Fehlentwicklung. Wir Menschen stehen diesem Prinzip des „Fressen-und-gefressen-Werdens“ – wie überhaupt dem Kampf in der Natur – aber oft verständnislos gegenüber, weil wir – im Gegensatz zu den Tieren – über die Fähigkeit verfügen, fremdes Leid (auch das Leid fremder Arten) mitzuempfinden und die Tragweite des Verletzt- und Getötetwerdens zu erfassen.
Dieser höhere Bewusstseinsgrad, der dem Menschengeistigen zueigen ist, sollte auch dazu führen, dass wir uns um den Schutz der Tiere bemühen und durch unsere innere Ausrichtung auch die biologischen Anlagen unseres physischen Körpers im Laufe der Zeit verfeinern. Das Ziel für den Menschen ist zweifellos die vegetarische Ernährung, aber inwieweit es dem Einzelnen möglich ist, sein „biologisches Erbe“ – also die Gewohnheit, Fleisch zu essen – schon jetzt zu überwinden, das sei dahingestellt. Meines Erachtens gibt es dafür keine verbindliche Regel, und ich würde aus diesem Grund auch nicht jedem Menschen vorbehaltlos die vegetarische Ernährungsweise empfehlen – wohl aber eine möglichst fleischarme Kost.
Das 5. Gebot bezieht sich, wie Sie ja selbst schreiben, auf das Töten im umfassenden Sinn, also auch auf das Ertöten von Wünschen, Hoffnungen usw. in anderen Menschen. Aber es ist gewiss kein Schaden, wenn man sich bewusst vor Augen führt, dass unsere „ganz normalen Essgewohnheiten“ auch mit einem Töten zusammenhängen, das – jedenfalls im Hinblick auf die enormen Fleischmengen, die in unserer Wohlstandsgesellschaft verzehrt werden – gewiss nicht sein sollte. Und wenn man den heute üblichen Umgang mit dem zur Sache degradierten „Schlachtvieh“ miteinbezieht – begonnen bei der nicht artgemäßen Massentierhaltung bis hin zu den zweifelhaften Transport- und Schlachtmethoden –, dann zeigt sich, dass die geistige Empfindung, der wertvollste innere Wegweiser des Menschen, längst nicht mehr richtungweisend wirkt und die Ernährungsgewohnheiten in unserer Gesellschaft mit einem Leben nach den Geboten Gottes tatsächlich nicht im Einklang stehen.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Im naturverbundenen Leben auf der Erde ist das Töten im Tierreich ein ganz normaler Vorgang, der dem Überleben vieler Arten dient. Diese Körper sind auf Fleischnahrung angewiesen, es liegt darin keine Fehlentwicklung. Wir Menschen stehen diesem Prinzip des „Fressen-und-gefressen-Werdens“ – wie überhaupt dem Kampf in der Natur – aber oft verständnislos gegenüber, weil wir – im Gegensatz zu den Tieren – über die Fähigkeit verfügen, fremdes Leid (auch das Leid fremder Arten) mitzuempfinden und die Tragweite des Verletzt- und Getötetwerdens zu erfassen.
Dieser höhere Bewusstseinsgrad, der dem Menschengeistigen zueigen ist, sollte auch dazu führen, dass wir uns um den Schutz der Tiere bemühen und durch unsere innere Ausrichtung auch die biologischen Anlagen unseres physischen Körpers im Laufe der Zeit verfeinern. Das Ziel für den Menschen ist zweifellos die vegetarische Ernährung, aber inwieweit es dem Einzelnen möglich ist, sein „biologisches Erbe“ – also die Gewohnheit, Fleisch zu essen – schon jetzt zu überwinden, das sei dahingestellt. Meines Erachtens gibt es dafür keine verbindliche Regel, und ich würde aus diesem Grund auch nicht jedem Menschen vorbehaltlos die vegetarische Ernährungsweise empfehlen – wohl aber eine möglichst fleischarme Kost.
Das 5. Gebot bezieht sich, wie Sie ja selbst schreiben, auf das Töten im umfassenden Sinn, also auch auf das Ertöten von Wünschen, Hoffnungen usw. in anderen Menschen. Aber es ist gewiss kein Schaden, wenn man sich bewusst vor Augen führt, dass unsere „ganz normalen Essgewohnheiten“ auch mit einem Töten zusammenhängen, das – jedenfalls im Hinblick auf die enormen Fleischmengen, die in unserer Wohlstandsgesellschaft verzehrt werden – gewiss nicht sein sollte. Und wenn man den heute üblichen Umgang mit dem zur Sache degradierten „Schlachtvieh“ miteinbezieht – begonnen bei der nicht artgemäßen Massentierhaltung bis hin zu den zweifelhaften Transport- und Schlachtmethoden –, dann zeigt sich, dass die geistige Empfindung, der wertvollste innere Wegweiser des Menschen, längst nicht mehr richtungweisend wirkt und die Ernährungsgewohnheiten in unserer Gesellschaft mit einem Leben nach den Geboten Gottes tatsächlich nicht im Einklang stehen.
Im naturverbundenen Leben auf der Erde ist das Töten im Tierreich ein ganz normaler Vorgang, der dem Überleben vieler Arten dient. Diese Körper sind auf Fleischnahrung angewiesen, es liegt darin keine Fehlentwicklung. Wir Menschen stehen diesem Prinzip des „Fressen-und-gefressen-Werdens“ – wie überhaupt dem Kampf in der Natur – aber oft verständnislos gegenüber, weil wir – im Gegensatz zu den Tieren – über die Fähigkeit verfügen, fremdes Leid (auch das Leid fremder Arten) mitzuempfinden und die Tragweite des Verletzt- und Getötetwerdens zu erfassen.
Dieser höhere Bewusstseinsgrad, der dem Menschengeistigen zueigen ist, sollte auch dazu führen, dass wir uns um den Schutz der Tiere bemühen und durch unsere innere Ausrichtung auch die biologischen Anlagen unseres physischen Körpers im Laufe der Zeit verfeinern. Das Ziel für den Menschen ist zweifellos die vegetarische Ernährung, aber inwieweit es dem Einzelnen möglich ist, sein „biologisches Erbe“ – also die Gewohnheit, Fleisch zu essen – schon jetzt zu überwinden, das sei dahingestellt. Meines Erachtens gibt es dafür keine verbindliche Regel, und ich würde aus diesem Grund auch nicht jedem Menschen vorbehaltlos die vegetarische Ernährungsweise empfehlen – wohl aber eine möglichst fleischarme Kost.
Das 5. Gebot bezieht sich, wie Sie ja selbst schreiben, auf das Töten im umfassenden Sinn, also auch auf das Ertöten von Wünschen, Hoffnungen usw. in anderen Menschen. Aber es ist gewiss kein Schaden, wenn man sich bewusst vor Augen führt, dass unsere „ganz normalen Essgewohnheiten“ auch mit einem Töten zusammenhängen, das – jedenfalls im Hinblick auf die enormen Fleischmengen, die in unserer Wohlstandsgesellschaft verzehrt werden – gewiss nicht sein sollte. Und wenn man den heute üblichen Umgang mit dem zur Sache degradierten „Schlachtvieh“ miteinbezieht – begonnen bei der nicht artgemäßen Massentierhaltung bis hin zu den zweifelhaften Transport- und Schlachtmethoden –, dann zeigt sich, dass die geistige Empfindung, der wertvollste innere Wegweiser des Menschen, längst nicht mehr richtungweisend wirkt und die Ernährungsgewohnheiten in unserer Gesellschaft mit einem Leben nach den Geboten Gottes tatsächlich nicht im Einklang stehen.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Autor: Werner Huemer
